Bis März 1943 sollte nach Gauleiter Goebbels Berlin »judenfrei« sein. Für viele jüdische Berliner begann der Weg in den Tod auf »Gleis 17« des Güterbahnhofs Grunewald … Wo konnten Menschen sich vor dem Zugriff Gestapo verstecken? Wie konnte man in einer Großstadt wie Berlin unerkannt überleben? Wie wurde der Widerstand organisiert?
Programmbeschreibung
An zwei Tagen, jeweils von 9 bis 17 Uhr, inklusive Pausen, werden wir Ihnen an verschiedenen Orten Details der verfolgenden Bürokratie, hemmungsloser Ausbeutung ebenso erkennen, wie uns einzelne Biographien das Leben einzelner Berliner Juden erlebbar werden lassen. Die Führungen, Vorträge und Diskussionen sind in 90-Minutenblöcke eingeteilt. Die Pausen geben Ihnen Gelegenheit zu entspannen oder das Gesehene und Gehörte bei einer Stärkung ungezwungen weiter zu vertiefen. Natürlich ist für Sie die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen eingeplant.
Durch den Einblick in die Arbeit der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und die Ziele des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt (GBI) werden uns politische und wirtschaftliche Gründe der Verfolgung und Deportation Berliner Juden deutlicher. Ihnen wurden für die Finanzierung des Krieges und den Umbau Berlins mittels eines stetig feiner gesponnenen Netzes von Gesetzen und Verordnungen die Ersparnisse und die Wohnungen geraubt. Wie sich das im Alltag auswirkte, erfahren Sie an ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätten Berliner Juden. Lebensrettende Verstecke sind heute harmlose, alltägliche Orte, zu denen wir Sie ebenso führen, wie zu den Orten der Deportation an Berliner Bahnhöfen.
Melden Sie sich für dieses Seminar über das Anmeldeformular an.
In 2013 derzeit keine Termine, aber gerne individuell für Gruppen buchbar.
70,– EUR
Inwieweit Sie bei Ihrem Arbeitgeber Anspruch auf Bildungsurlaub geltend machen können, entnehmen Sie bitte unseren Anerkennungen nach den Bildungsgesetzen der Länder.
Grundlegendes und Wissenswertes zum Thema erfahren Sie in der Rubrik Bildungsurlaub.