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Verkehrstechnik in Berlin Das unterirdische Netz

Seminare -- Verkehrstechnik Berlin

Seit dem Baubeginn der Stadtbahn am Ende des 19. Jahrhunderts verzeichnete Berlin eine vielfältige Planungs- und Bautätigkeit. Zahlreiche Schwebebahnen, unterirdische Straßenbahnen und Nord-Süd-Verbindungen wurden projektiert, fielen dann mitunter finanziellen Engpässen oder auch erfolgreicheren Unternehmungen der Konkurrenz zum Opfer. Bis in die heutige Zeit wird im Untergrund nicht das immer das gebaut, was ursprünglich einmal geplant wurde. Wir gehen mit Ihnen auf die Spuren der unvollendet gebliebenen Verkehrsprojekte vergangener Zeiten, besuchen einige nie in Betrieb gegangene Bahnhöfe, vom Netz abgetrennte Tunnel und zeigen Ihnen die unbekannten Facetten der unterirdischen S- und U-Bahnstrecken.

Programmbeschreibung
Innerhalb von zwei Tagen, jeweils von 9 bis 17 Uhr, inklusive Pausen, werden Sie mit uns das unterirdische Verkehrsnetz von Berlin kennenlernen. Die Führungen, Vorträge und Diskussionen sind in 90 Minuten-Blöcke eingeteilt. Die Pausen geben Ihnen Gelegenheit zu entspannen oder das Gesehene und Gehörte bei einer Stärkung ungezwungen weiter zu vertiefen. Natürlich ist für Sie die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen eingeplant. Für einige Besichtigungen möchten wir Sie bitten, Taschenlampen mitzubringen. Bildvorträge oder Referate unserer fachlich geschulten Referenten führen Sie in die Hintergründe unterirdischer Bauten und ihrer Nutzung ein und bereiten Sie damit auf die Begehungen vor.

Die erste elektrische U-Bahn Kontinentaleuropas fuhr im AEG-Tunnel an der Voltastraße. Schöneberg baute sich als eine der ersten europäischen Städte eine eigene Untergrundbahn. Beides werden Sie in aufgelassenen Tunneln erkunden können. Waren diese ersten Verkehrsunternehmungen im wesentlichen wirtschaftlich motiviert, sind die späteren Planungen stark von der jeweiligen Landespolitik geprägt. Am Beispiel des Potsdamer Platzes möchten wir Ihnen die Auswirkungen der verkehrspolitischen Planungen für 10 Millionen Einwohner in der zeit des Nationalsozialismus, für 7 Millionen Einwohner nach dem Wiederaufbau Berlins und heutige Überlegungen vor Augen führen.

Auch die Teilung Berlins zur Zeit des Kalten Krieges hat ihre Spuren im unterirdischen Verkehrsnetz durch die Teilung der Stadt hinterlassen. Ein Rundgang durch eine Ausstellung zum Kalten Krieg mit der Fotoausstellung „Geisterbahnhöfe“ des Fotografen Michael Richter über dem U-Bahnhof Gesundbrunnen wird Ihnen diese Zeit facettenreich schildern.

Die Berliner Verkehrsbetriebe und die S-Bahn Berlin GmbH gewähren uns einen Blick hinter die Kulissen. Mit fachkundigen Mitarbeitern besuchen wir das unterirdische Trainingsgelände der BVG, auf dem die eigenen Mitarbeiter, die Berliner Feuerwehr, die Polizei und das Technische Hilfswerk für mögliche Havarien oder Katastrophen proben.

Anmeldung 

Melden Sie sich für dieses Seminar über das Anmeldeformular an.

Termin 

5. bis 6. August 2013 (2 Tage)

Teilnahmegebühr 

70,– €

Bildungsurlaub 

Inwieweit Sie bei Ihrem Arbeitgeber Anspruch auf Bildungsurlaub geltend machen können, entnehmen Sie bitte unseren Anerkennungen nach den Bildungsgesetzen der Länder.

Grundlegendes und Wissenswertes zum Thema erfahren Sie in der Rubrik Bildungsurlaub.

Stand: 29.01.13 Seitenanfang

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