Aus dem Klappentext:
Sie gehören zu den letzten unerforschten militärischen Großbauten der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges: die Schiffsbunker an der Kanalküste für Schnell- und Räumboote. Der geringe Bekanntheitsgrad dieser Schutzbauten liegt nicht nur daran, dass sie im Schatten der U-Bootbunker im Atlantik standen und noch stehen, sondern dass auch auffallend wenig Unterlagen überliefert sind. Es ist erstaunlich, dass trotz der Beteiligung von so vielen Firmen, Instanzen, Organisationen und letztlich auch Menschen kaum etwas bekannt geworden ist: die OT als federführende Bauinstanz, die großen deutschen Baugiganten, die diese Stahlbetonburgen hochzogen und die Kriegsmarine als Nutzer der Schiffsbunker haben keine wesentlichen Überlieferungen an die Nachwelt übergeben, wobei der schriftliche und planerische wie organisatorische Aufwand gigantisch gewesen sein muss, gemäß der deutschen Eigenheit, alles bis ins Detail zu beschreiben und zu dokumentieren. Selbst die Bewohner jener Einsatzhäfen der S- und R-Boote, wo diese Stahlbetonbauten entstanden sind – und oftmals in ihrer Zeit die größten Betonbauten der Stadt gewesen waren – haben über Existenz und Verbleib (Abrißdaten) kaum Kenntnisse.
Bunker der deutschen Schnell- und Räumbootbasen an der Kanalküste im Zweiten Weltkrieg
Autor: Michael Foedrowitz
Verlag: Silvertant Erfgoedprojecten, Valkenburg a/d Geul (Niederlande)
Preis: 69,90 €
ISBN: 978-90-817853-1-0
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