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Newsletter Januar 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer,

wir möchten Sie mit dem aktuellen Newsletter auf einige Sonderveranstaltungen des Berliner Unterwelten e.V. hinweisen und Ihnen einige Neuigkeiten „aus dem Untergrund“ mitteilen.

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Jahresbilanz 2011

Besucher

Im Jahr 2011 zählen wir auf unseren Führungen insgesamt 247.000 Besucher (darunter auch den millionsten Besucher seit Gründung des Vereins in 1997) und 1075 Personen in der Fotoausstellung „Die Berliner Mauer 1989“. An unseren Bildungsseminaren nehmen in 2011 insgesamt 432 Gäste teil, unsere Webseite verzeichnet 1.531.947 Besuche. Zum Jahreswechsel hat der Verein 436 Mitglieder.

Wir wünschen allen Mitarbeitern, Mitgliedern, Freunden und Förderern sowie unsern Besuchern, die an diesem Ergebnis Anteil haben, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.

Weitere Informationen 

Die Aktivitäten des vergangenen Jahres finden Sie in unserer Cronik 2011.

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30. Lange Nacht der Museen

Lange Nacht der Museen

Wie in den vergangenen Jahren wird sich der Berliner Unterwelten e.V. auch zur kommenden Langen Nacht der Museen der Öffentlichkeit präsentieren. Der „Mutter-Kind-Bunker“ im ehemaligen Gasometer Fichtestraße als Außenstelle des Berliner Unterwelten-Museums ist am 28. Januar von 18 bis 2 Uhr in der Nacht geöffnet. Da wir uns zu einer Teilnahme erst kurzfristig entschieden haben, sind wir nicht im offiziellen Programmheft zu finden und auch leider nicht an das Bus-Shuttle-Netz der Langen Nacht der Museen angeschlossen.

Weitere Informationen 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

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Ausstellung LICHT SCHICHTEN

LICHT SCHICHTEN

Am Freitag, dem 9. Dezember 2011 eröffnete im „Mutter-Kind“-Bunker Fichtestraße die Ausstellung LICHT SCHICHTEN von Frieder Salm. Salm zeigt fotografische Lichtobjekte, die die dunklen Raumfluchten des Bunkerlabyrinths erhellen.

Zu sehen und erleben ist die Ausstellung bis Ende Februar 2012 im Zuge der öffentlichen Führungen Tour F – „Mutter-Kind-Bunker“ Fichtestraße immer samstags und sonntags um 13 und 15 Uhr sowie donnerstags um 16 Uhr.

Weitere Informationen 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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Führungsprogramm im Winter

Führungsprogramm im Winter

Bitte beachten Sie, daß neben den Sonderöffnungszeiten zu Weihnachten und dem Jahreswechsel derzeit unser Winter-Führungsprogramm gilt. Bis Ende Februar finden dienstags und mittwochs keine öffentlichen Führungen statt. Bitte nutzen Sie unser Kalendermodul, um die Führungen anzuzeigen, die stattfinden.

Weitere Informationen 

Zum Kalendermodul gelangen Sie hier.

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Änderungen im Führungsprogramm

Änderungen im Führungsprogramm

Erfreulicherweise können wir unsere Tour K – Kindl-Areal Neukölln auch in diesem Jahr, zunächst befristet bis Ende Juni 2012, anbieten. Diese findet jedoch ab sofort um 17 Uhr und nicht mehr um 16 Uhr statt. Unsere Tour D hingegen pausiert und wird voraussichtlich im Frühjahr 2012 wieder angeboten.

Weitere Informationen 

zur Tour K
zur Tour D

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Neue Rubrik „Sonderführungen“ auf unserer Webseite

Tour M Spezial

In der Rubrik „Sonderführungen“ finden Sie Führungen, die nur sporadisch stattfinden oder sich aufgrund des Ablaufs oder der Thematik von unserem regelmäßigen Führungsprogramm unterscheiden und für die in der Regel eine Anmeldung erforderlich ist.

Aktuell: Tour M spezial mit dem Zeitzeugen Hasso Herschel

  • Samstag, 28. Januar 2012, 10.30 Uhr
  • Samstag, 25. Februar 2012, 10.30 Uhr
  • Samstag, 31. März 2012, 10.30 Uhr
weitere Informationen 

zur Rubrik Sonderführungen

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Eintrittskarten für Tour F online erhältlich

Vorverkauf Tour F-Karten

Seit jahresbeginn sind Eintrittskarten für unsere öffentliche Tour F – „Mutter-Kind-Bunker“ Fichtestraße auch online über unseren Partner TiXOO erhältlich.

Weitere Informationen 

Zum TiXOO-Ticketshop gelangen sie hier.

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Änderung bei der Anmeldung für Tour E

Tour E

Die Eintrittskarten für die öffentliche Tour E werden wir voraussichtlich ab Anfang März 2012 ausschließlich über einen Online-Shop verkaufen. Für die öffentlichen Touren E müssen Karten im Vorfeld erworben werden, keine Tageskasse. Wir werden spätestens Mitte Februar den Vorverkaufsstart-Termin auf unserer Webseite bekanntgeben, um allen Interessenten dieselben Chancen auf einen Platz zu geben. Wir nehmen vorab keine Reservierungen oder Anmeldungen entgegen.

Weitere Informationen 

zur Tour E

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Neue Kategorie „Shop“ auf unserer Webseite

Gutscheine TiXOO

In unserer neuen Rubrik „Shop“ erfahren Sie, welche Bücher über uns erhältlich sind und wie Sie Gutscheine für Führungen oder Vorverkaufs-Eintrittskarten für Tour F erwerben können.

Weitere Informationen 

zum Shop

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Neues aus der Edition Berliner Unterwelten

Flakturmarchäologie

Gleich drei Ankündigungen hat die Edition Berliner Unterwelten zu vermelden:

  • Flakturm-Archäologie, Ein Fundbuch zu den Wiener Festungsbauwerken
    Vereinsmitglied und Historiker Dr. Marcello La Speranza veröffentlicht in seinem neuen Buch „Flakturm-Archäologie“ die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte der drei Wiener Flakturm-Paare. Der Autor ist ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet; der Forscher stieß aber, als er Licht in die verschlossenen Bunkeranlagen warf, auf so manche Vorurteile und Widerstände.
    Seine Grabungen im Arenberg-Flakturm förderten sensationelle Funde aus dem „Alltag im Krieg“ zutage. Originale Baupläne aus dem Büro des Architekten, geheime Aufzeichnungen der Turmflak-Abteilungen, Lazarettbücher, Uniformteile, Kinderspielzeug und vieles Weitere warteten im „Schutt der Geschichte seit Jahrzehnten auf ihre Wiederentdeckung“, so La Speranza. Ebenso tauchten private Feldpostbriefe im Turm auf, die analysiert werden mussten und später den Nachkommen übergeben wurden. Bemerkenswert in diesem Konvolut ist insbesondere ein 1943 abgestempelter Fahrschein der BVG aus Berlin (!). Der Autor bemühte sich, all diese Objekte und Dokumente ihrem historischen Kontext zuzuordnen. In Zeitzeugeninerviews kommen ein ehemaliger italienischer Zwangsarbeiter, der auf den Baustellen schuften musste; eine ehemalige Rot-Kreuz-Schwester, die in der „Rettungsstelle“ Dienst verrichtete und ein Luftwaffenhelfer, der in der Feuerleittstelle die Aktivitäten im Turm mitmachte, zu Wort.
    La Speranza dokumentiert auch gründlich die Geschichte der übrigen Wiener Flaktürme. Das mit vielen Plänen und Fotos ausgestattete Werk zeigt auch die Wandlung eines ehemaligen Flakturmes im Esterházypark zum „Haus des Meeres“, in dem der Autor auch eine sehenswerte Luftschutzausstellung „Erinnern im Innern“ aufgebaut hat. Das Buch erscheint voraussichtlich im April 2012 und wird in Wien und Berlin vorgestellt werden. Da dieselben Architekten und teilweise Bauunternehmen bei der Errichtung derartiger Bunker in Berlin anschließend in Hamburg und Wien aktiv wurden, schließt sich mit dieser Publikation nicht nur ein Kreis, sondern zugleich auch eine jahrzehntelang bestehende Wissenslücke.
    (ISBN: 978-3-943112-02-3)
  • Stahlbeton und Kanonen
    So genannte „Flaktürme“, die der Luftverteidigung dienen sollten, entstanden im Zweiten Weltkrieg in Berlin, Hamburg und Wien. Militärhistoriker und Vereinsmitglied Michael Foedrowitz ist der Bunkerexperte in Europa schlechthin. Seine Forschungen zu den Flaktürmen veröffentlicht der Berliner Unterwelten e.V. angereichert mit opulentem Bildmaterial nun in seiner Verlagsedition. Gleichzeitig werden die Bücher in deutscher (ISBN: 978-3-943112-03-0) und englischer Sprache (ISBN: 978-3-943112-04-7) im April 2012 erscheinen.

    Von 1940 bis 1942 entstanden auf Befehl Adolf Hitlers drei Flakturm-Paare in Berlin. Mit schweren Flugabwehrkanonen versuchte man, die einfliegenden Bomberverbände zu bekämpfen. Die Bunker waren ebenso ein sicherer Zufluchtsort für Zehntausende. Nach dem Krieg wurden die Leit- und Gefechtstürme in Berlin durch die Alliierten gesprengt. Auf der „Tour 2 – Vom Flakturm zum Trümmerberg“ können die Besucher die Überreste im Volkspark Humboldthain entdecken.
  • Die Pioniere des Berliner Untergrundes
    Von der „Actien-Brauerei-Gesellschaft Moabit“ bis zur „Weizenbier-Brauerei Wilhelmstadt“ – Gesamtverzeichnis aller Berliner Brauereistandorte

    „Die Schultheiss-Brauerei in Spandau war doch einmal Patzenhofer, oder?“, „Was ist eigentlich aus Engelhardt in Stralau geworden?“ oder „Wo befand sich eigentlich die Vereinsbrauerei in Rixdorf?“ – die Geschichte der über 360 kleinen und großen Berliner Braubetriebe im 19. Jahrhundert ist äußerst abwechslungsreich, viele sind aber bisher weitgehend unbekannt. Firmen und Unternehmer wie Schultheiss, Kindl, Patzenhofer, Bötzow, Landré, Breithaupt, Groterjan, Engelhardt und viele andere prägten eine Branche, die bis um das Jahr 1900 die größte Europas geworden war. Wo sich im Verlauf ihrer Unternehmensgeschichten die Standorte in Berlin befanden und wann sie entstanden, übernommen oder stillgelegt wurden, zeigt der Neuhistoriker Henry Gidom nach zweijähriger Recherchearbeit erstmals in einem kompletten Überblick für den Zeitraum 1800 bis 1925 auf. Das Buch (ISBN 978-3-943112-14-6) erscheint voraussichtlich im März 2012 in der „Edition Berliner Unterwelten“.
Weitere Informationen 

Die bisher erschienenden Veröffentlichungen der Edition Berliner Unterwelten finden Sie hier.