Abermals Fanpost an den „Führer“
Zweite Wiederaufnahme der Theaterlesung „Mein zuckersüßer Adolf – Fanpost an den Führer“ (acht Vorstellungen).
Die U5 putzt sich heraus
Vereinsbesichtigung und Tunnelwanderung entlang der Sanierungsarbeiten auf der U-Bahnlinie 5.
„Tag des Offenen Tunnels“ (U5)
Der Verein beteiligt sich am Tunneltag der BVG (öffentliche Besichtigung der Sanierungsarbeiten auf der U-Bahnlinie 5) und ist mit einem Büchertisch und einem Dia-Vortrag im Tunnelstutzen der nie fertiggestellten U-Bahnlinie Weißensee – Steglitz 15 Meter unter dem Alexanderplatz präsent.
Ein sensationeller Fund im Untergrund!
Die Berliner Morgenpost berichtet: „Das vergessene Alex-Hochhaus – Tunnelforscher entdecken sensationelle Pläne des Architekten Peter Behrens für den Alexanderplatz aus dem Jahre 1933“. Bei Aufräumarbeiten in den neuen Archivräumen des Vereins sind die Pläne einschließlich diverser Gutachten und Entwurfsskizzen weiterer berühmter Architekten, die Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre am städtebaulichen Wettbewerb Alexanderplatz wirkten, zwischen alten und verstaubten Akten wiedergefunden worden. Der Fund ist mittlerweile dem Landesarchiv Berlin übergeben worden.
Der Humboldthain blüht AUF!
Richt- und Bergfest auf dem Flakturm Humboldthain mit rund 150 Gästen unter Schirmherrschaft und mit persönlichen Grußworten des Bezirksbürgermeisters von Mitte, Joachim Zeller. Bis zu diesem Zeitpunkt sind etwa 700 Kubikmeter Trümmerschutt bewegt und über 5.000 Arbeitsstunden durch die Vereinsmitglieder geleistet worden. Zu der Veranstaltung wird auch der Baufilm der Ersten Bauwoche von Eva Demmler uraufgeführt und eine Klangkollage von Ulrike Vetter vorgestellt, welche die Zeit der Bombenangriffe zum Inhalt hat.
Die Sirenen heulen – aber nur im Tiefbunker!
Dietmar Arnold, Reiner Janick, Ingmar Arnold, Gudrun Neumann und Klaus Topel stellen den Bild-Text-Band „Sirenen und gepackte Koffer – Bunkeralltag in Berlin“ (Ch. Links Verlag) im Tiefbunker Stresemannstraße vor (17.10. in der Urania). Diese Neuerscheinung dokumentiert anschaulich und eindrucksvoll die jahrelange Forschungsarbeit der Bunkerexperten des Vereins.
Gibt es ein Paradies unter Erden?
„Paradiesprojekt“ – Themenausstellung mit über 150 beteiligten Künstlern aus 32 Ländern unter Leitung von Torsten und Nina Römer in der Tiefbunkeranlage Alexanderplatz. Fast 20.000 Kunstinteressierte nutzen die Gelegenheit zu diesem ungewöhnlichen Einblick in die Unterwelt Berlins. Der Verein ist maßgeblich am Zustandekommen dieses Projektes beteiligt.
Weitere Informationen unter www.paradiesprojekt.de.
Buchvorstellung „Berlin – Fidschitown“
Im Bunker Blochplatz wird der Berlin-Krimi „Berlin – Fidschitown“ von Detlef B. Plettenberg vorgestellt. Verschiedene Abschnitte des in diesem Jahr auch mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichneten Bandes spielen im Berliner Untergrund. Die „AG Hades“, eine Vereinigung von Unterweltforschern, ist eine leicht ironische, aber durchaus liebevoll gemeinte Anspielung auf unseren Verein, der den Autor einige Jahre zuvor bei seinen Recherchen tatkräftig unterstützt hat.
Verkehrstechnik Berlin – ein neues Seminar
Erstmals führt der Verein in enger Zusammenarbeit mit Unterstützung der BVG als Pilotprojekt das Bildungsseminar „Verkehrstechnik Berlin – Das unterirdische Verkehrsnetz“ durch. Neben verschiedenen Tunnelabschnitten der U-Bahn und Geisterbahnhöfen führen Besichtigungen ins U-Bahn-Ausbesserungswerk Ruhleben, einem historischen Gleichrichterwerk, das U-Bahn-Museum oder in die Netzleitstelle am U-Bahnhof Turmstraße.
Die „Ost-Arbeiter“ sind wieder da!
Wiederaufnahme der Ausstellungs- und Theaterperformance „OST-Arbeiter“ in der Zivilschutzanlage Blochplatz in Zusammenarbeit mit „Kontakte – e.V.“ und Unterstützung durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
„Tag des Offenen Denkmals“ 2003
Tag des Offenen Denkmals: Der Verein führt durch die Tiefbunkeranlage unter dem Alexanderplatz (ca. 500 Besucher).
Ein Ausflug auf zwei Rädern an die Ostsee
„Motorrad-Forschungsfahrt“ von Vereinsmitgliedern nach Peenemünde mit Besuch der ehemaligen Heeresversuchanstalt und Luftwaffenerprobungsstelle sowie des Historisch-Technischen Informationszentrums (Museum).
Noch eine Chance für Zombeck?
Erneute und überarbeitete Einreichung eines Antrages auf Denkmalschutz für den sogenannten Zombeck-Turm (Hochbunker in besonderer Bauweise) auf dem ehemaligen RAW-Gelände „Franz Stenzer“ an der Revaler Straße / Friedrichshain beim Landesdenkmalamt. Der erste Antrag soll angeblich in den Mühlen der Bürokratie „verlorengegangen“ sein. Am 4. September werden in diesem Zusammenhang auch Bedenken gegen den Bebauungsplan, der faktisch den Abriss dieses einmaligen Bauwerkes vorsieht, beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg angemeldet.
Erneute und überarbeitete Einreichung eines Antrages auf Denkmalschutz für den sogenannten Zombeck-Turm (Hochbunker in besonderer Bauweise) auf dem ehemaligen RAW-Gelände „Franz Stenzer“ an der Revaler Straße / Friedrichshain beim Landesdenkmalamt. Der erste Antrag soll angeblich in den Mühlen der Bürokratie „verlorengegangen“ sein. Am 4. September werden in diesem Zusammenhang auch Bedenken gegen den Bebauungsplan, der faktisch den Abriss dieses einmaligen Bauwerkes vorsieht, beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg angemeldet.
Neue Geschäftsstelle für den Verein
Die Geschäftsstelle des Vereins nimmt ihren Betrieb auf, nachdem die Renovierungsarbeiten der neuen Räume im Erdgeschoss endlich haben zum Abschluss gebracht werden können.
Eine wichtige Begegnung von Ost nach West
Besuch einer ukrainischen Fachdelegation aus Kiew beim Berliner Unterwelten e.V. anlässlich der Theaterproduktion „OST-Arbeiter“.
„OST-Arbeiter“ – Premiere eines neuen Theaterstücks
Premiere der Theater- und Ausstellungsperformance „OST-Arbeiter“ unter Leitung und Regie von Marina Schubarth und Natascha Bondar. Die Performance beschäftigt sich mit dem Schicksal der Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion, deren Leidensgeschichte 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch lange nicht zu Ende ist. Das Stück wird vorerst bis Ende Juli des Jahres 2003 gespielt.
Neue Zeiten – neue Satzungen
Auf einer gesonderten Sitzung beschließt die Mitgliederversammlung des Berliner Unterwelten e.V. eine der rasanten Entwicklung des Vereins angepasste Neufassung der Vereinssatzung. Gleichzeitig wird ein neuer Vorstand gewählt, und die zuvor ausgiebig beratenen und diskutierten Umstrukturierungen treten endgültig in Kraft. Der Verein ist jetzt in die Kernbereiche: Inneres, Vertrieb, Bauen und Technik sowie Forschung aufgegliedert, denen die einzelnen Arbeitsgruppen thematisch zugeordnet werden.
Ein neuer Rekord in Berlin – die höchste Tiefbaustelle
Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten auf dem Flakturm Humboldthain unterhält der Verein Berlins höchstgelegene Tiefbaustelle. Die Arbeiten dienen dazu, ein ehemaliges Treppenhaus wieder instand zu setzen und mit einer neuen Abschlussdecke zu versehen. Hierfür muß eine acht Meter tiefe Baugrube ausgehoben werden.
Der Fund eines Ausweises – und seine Folgen
Die Zeitung „Le Figaro“ aus Paris berichtet über die Aktivitäten des Vereins. In diesem Zusammenhang wird auch die Wiederentdeckung eines vor mehr als sechzig Jahren ausgestellten Passes eines französischen Zwangsarbeiters im Vereinsbunker erwähnt. Es gelingt dem Reporter dieser Zeitung einige Wochen später, die Familie des Zwangsarbeiters in Frankreich ausfindig zu machen.
„Mein zuckersüßer Adolf“ – zum zweiten
Wiederaufnahme von „Mein zuckersüßer Adolf“ – eine Textlesung mit „Fanpost an den Führer“, eingerichtet von Oliver Nitsche (insgesamt acht Vorstellungen).
“Bunker – die letzten Tage“ – Uraufführung
Premiere des Dokumentarfilms „Bunker – die letzten Tage“ (Deutschland 2003, 88 Minuten) von Gavin Hodge und Martina Reuter in der Urania (Welt-Uraufführung am 29. März im Kino in den Hackeschen Höfen). Am Entstehungsprozess des Filmes sind verschiedene Vereinsmitglieder maßgeblich beteiligt.
Auf der Suche nach neuen Wegen
Auf der Mitgliederversammlung wird über umfassende Umstrukturierungen innerhalb des Vereins „Berliner Unterwelten e.V.“ beraten.
Der Blick richtet sich nach Südwest
Vereinsbesichtigung des Hochbunkers in Heckeshorn am Wannsee, der im Zweiten Weltkrieg als Befehlsstand des SCOLes der „Luftflotte Reich“ diente. Im Kalten Krieg wurde hier ab 1985 ein Notkrankenhaus eingerichtet, das allerdings nie einen Patienten sah.
„Dritte Lange Nacht im Bunker“
„Dritte Nacht im Bunker“ im Vereinsbunker Gesundbrunnen. Rund 900 Gäste nutzen diese Gelegenheit und können die Fortschritte beim Aufbau der ständigen Unterweltenausstellung bewundern.
Der Schwerbelastungskörper im Blickpunkt
Vereinsbesichtigung des Schwerbelastungskörpers an der Monumentenstraße im Bezirk Schöneberg-Tempelhof.
Ein neues Bildungsseminar über die NS-Vergangenheit Berlins
Erstmalig findet das neue einwöchige Bildungsseminar „Reichshauptstadt Germania – Der geplante Umbau Berlins im Nationalsozialismus“ unter der Leitung von Jürgen Müller und Michael Richter statt. Im Programm enthalten sind unter anderem die Besichtigung der Tiergartentunnel und der unterirdischen Anlagen des Flughafens Tempelhof.
Bilanz des Jahres 2002
Im Jahre 2002 können fast 17.000 Besucher zu den Führungen des Vereins begrüßt werden. Der Verein hat zwischenzeitlich über 130 Mitglieder.