Der Senat prüft, ob zwei Bunker als historische Zeugnisse unter Denkmalschutz gestellt werden.
Noch ist alles da für den Ernstfall. Die Drängelsperren, die verhindern sollen, dass zu viele Menschen in den Atomschutzbunker gelangen, bevor sich die Betontore schließen. Das 465-PS-Aggregat, das die Anlage mit Notstrom speisen soll, wenn anderswo die Lichter längst ausgegangen sind. Nicht zu vergessen... mehr
Peter Neumann
Berlin – Als Geheimtipp entpuppt sich angesichts der Rekordtemperaturen in Berlin die Flucht in die Unterwelt. „Je heißer es ist, umso mehr finden den Weg zu uns“, sagte Sascha Keil vom Verein „Berliner Unterwelten“ am Montag dem dpa-Audio-Service. Der kühlste Ort im Angebot der unterirdischen Führungen ist derzeit der Fichtebunker in Kreuzberg, wo es ganzjährig nicht wärmer als acht bis... mehr
Berliner Unterwelten führen jetzt auch durch die Keller der Kindl-Brauerei
Neukölln. Mit dem Verein „Berliner Unterwelten“ haben schon viele Leute Bauwerke kennengelernt, in die man normalerweise nicht hineinkommt. Das Interesse der Unterweltler ist aber nicht auf die in unserer Stadt so zahlreich vertretenen Bunker, Abwasserkanäle oder Verkehrsanlagen beschränkt, es gibt auch andere Ziele, bei denen... mehr
Bernhard Michalsky
Die Geschichten, die Andrea Fiedler während der „Tour M – Mauerdurchbrüche“ des Vereins Berliner Unterwelten erzählt, stehen Krimis und Agententhrillern aus dem Kalten Krieg an Spannung, Tragik oder Skurrilität nicht nach.
Vor dem vergitterten Eingang zum Bunker Blochplatz, nur wenige Meter von der U-Bahn-Station Gesundbrunnen gelegen, haben sich gut ein Dutzend Personen eingefunden. Minuten später geht es... mehr
Walter Kreuzer
Am sogenannten Schwerbelastungskörper scheiden sich die Geister
Von der 15 Meter hohen Aussichtsplattform an der General-Pape-Straße wird die Gigantomanie besonders deutlich: Genauso hoch sollte dort die von Hitler und seinem Architekten Albert Speer geplante Nord-Süd-Achse der „Reichshauptstadt Germania“ verlaufen, 120 Meter breit. Dafür sollten Hunderttausende Tonnen Erde aufgeschüttet werden, umliegende Wohnviertel und Gärten verschwinden. Abgeschlossen werden sollte... mehr
Birgitt Eltzel
Die Hauptstadt beherbergt ein großes Netz aus Tunneln und Bunkern. Man darf es besichtigen.
Modrig riecht es in der Bunkeranlage unter dem U-Bahnhof Gesundbrunnen. Das Wummern der U-Bahn ist selbst durch die massiven Betonwände zu hören. An den Wänden lesen die Besucher Orginal-Aufschriften aus den Kriegsjahren: Phosphoreszierende Leuchtstreifen weisen zum „Männer-Abort“, und „Raum 27/50 Personen“ steht da... mehr
Annette Leyssner
Sein sperriger Name ist genauso befremdlich wie das Bauwerk selbst: Schwerbelastungskörper – das ist die Bezeichnung eines Betonzylinders an der General-Pape-Straße in Schöneberg.
Vom 27. September an ist das Gelände sonntags von 13 bis 16 Uhr öffentlich zugänglich. Immer um 11 Uhr bietet der Verein Berliner Unterwelten Führungen an.
16 Meter hoher Aussichtsturm
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Katrin Lange
Am 13. August, heute vor 48 Jahren, ist die Mauer gebaut worden. Anlässlich des Jahrestages erinnerte gestern Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) an eine gescheiterte Tunnelflucht in der Sebastianstraße 82 in Kreuzberg.
Dieser Ort mache die deutsch-deutsche Geschichte deutlich, so Thierse. Feierlich wurde eine Erinnerungstafel enthüllt.
Der Verein Berliner Unterwelten hatte die Aufstellung der Tafel durchgesetzt. Im... mehr
Eliese Berresheim
Der Verein „Berliner Unterwelten“ kümmert sich seit 1997 um die unterirdischen Hinterlassenschaften von Krieg und Industrie.
Berlin. Berlins Untergrund ist voller Schätze, die teilweise schon der Öffentlichkeit zugänglich sind: Schutzräume und Bunker, das Kanalisationssystem, Rohrpost sowie Verkehrstunnel und Geisterbahnhöfe.
Aber die Sicherung und der Erhalt dieser teils historisch bedeutsamen Bauwerke ist nicht gesichert, denn die Denkmalschützer... mehr
Matthias Berner
Neugraben – Es sind die Romanautoren oder Kinderbuchautoren, an die man sofort denkt, wenn es um Lesungen geht. So könnte man meinen, dass es ein Risiko war, als der „Buchladen“ in der Marktpassage Dietmar Arnold als Autor zur siebten Lesung geladen hatte. Denn der Berliner, der Stadt- und Regionalbau studierte, passt gar nicht in das Schema. Er ist... mehr