Zugegeben: wenn der Name „Osnabrück“ fällt, dann denkt man zu erst an Christian Wulff, die Bremer Brücke, die Heimstätte des traditionsreichen VfL Osnabrück. Die historisch Gebildeten denken vielleicht noch an das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Doch die Stadt zwischen dem Wiehengebirge und dem Teutoburger Wald wurde auch vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont und musste, bedingt durch seine Bedeutung als Industriestadt und als Verkehrsknotenpunkt, insgesamt 79 Luftangriffe über sich ergehen lassen. Das ist eine ganze Menge. Osnabrück wurde ziemlich stark zerstört, am Ende des Krieges waren 1.434 Tote in der 100.000-Einwohnerstadt zu beklagen, erhielt aber auch in kürzester Zeit eine ziemlich hohe Anzahl von Stollen und Bunkern. Auf dieser Seite werden einige von ihnen vorgestellt, unterteilt in Kategorien wie: „Hochbunker“, „Stollen“, „Splitterschutzzellen“, „Rundbunker“, aber auch „Kriegsgräberstätten und Denkmäler aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs“. Für Hintergrundinformationen wird auf mehrere Veröffentlichungen in den letzten Jahren verwiesen. Ansonsten ist diese Seite in erster Linie eine Foto-Sammlung zum Stöbern und Verweilen, mit ungewöhnlichen Eindrücken aus einer Stadt, die keiner so richtig kennt, die man aber offensichtlich immer noch unterschätzt.