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Newsletter Mai 2016

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BU e.V. begrüßt Planungsstopp des Einheits- und Freiheitsdenkmals

Schlossfreiheit

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 14. April 2016 beschlossen, die Planungen für das Einheits- und Freiheitsdenkmal auf der Berliner Schlossfreiheit zu stoppen. Als Grund wurde der massive Kostenanstieg genannt.
Dietmar Arnold, Stadtplaner und Vorsitzender des Vereins Berliner Unterwelten e.V., begrüßt die Entscheidung: „Für den Bau wären die historischen Gewölbe unter dem Fundamentsockel weitgehend zerstört worden. Als Lobby der unterirdischen Stadtgeschichte freuen wir uns, dass nun die alte kaiserliche Schlossfreiheit mit ihren geschichtsträchtigen Mosaiken als wichtiger historischer Ort für Berlin erhalten und zu einem Schaufenster der Vergangenheit werden kann.“
Geplant war, das Denkmal auf dem Sockel des 1950 abgetragenen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals zu errichten. Doch während der Arbeiten werden in den Hohlräumen des historischen Fundaments nicht nur prächtige Bodenmosaiken entdeckt, sondern auch Schwärme artgeschützter Fledermäuse, denen die Gewölbe als Rückzugsort und Nistplatz dienen. Im Sommer bieten diese Quartier
für Wasserfledermäuse, im Winter beherbergt der Denkmalsockel sogar zwei Fledermausarten.
Für Arnold ist der Planungsstopp nicht nur aus Geschichtsbewusstsein und im Sinne einer durchdachten Stadtplanung zu befürworten, sondern auch aus Verantwortung für Umwelt und Natur: „Der Fledermausbestand ist bei der Bauplanung für das Denkmal nicht angemessen berücksichtigt worden“. Der Obersten Naturschutzbehörde liegt kein Konzept zum Schutz der Tiere vor, womit ein Baubeginn gar nicht möglich gewesen wäre.
Aus beiden Funden resultierten neue Auflagen des Landes Berlin zum Denkmal- und Artenschutz, welche die Baukosten auf deutlich über zehn Millionen Euro steigen ließen.

Der Berliner Unterwelten e.V. arbeitet bei vielen seiner unter- und überirdischen Anlagen mit Fledermausexperten und Naturschützern wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zusammen. Alle Partner besitzen
Erfahrung darin, wie es gelingen kann, Stadtentwicklung und Naturschutz in Einklang zu bringen.
Dietmar Arnold ist Autor des 1999 im be.bra-Verlag erschienenen Buches „Schloßfreiheit – Vor den Toren des Stadtschlosses“.

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Informationen zum Buch „Schloßfreiheit“ finden Sie hier

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Neue Termine Sonderführungen

Frühling in Berlin 1945

In der Rubrik „Sonderführungen“ finden Sie Führungen, die nur sporadisch stattfinden oder sich aufgrund des Ablaufs oder der Thematik von unserem regelmäßigen Führungsprogramm unterscheiden. Bei einigen Sonderführungen kommen Zeitzeugen zu Wort, wie z.B. bei unserer Tour M Spezial, auf der ehemalige Fluchttunnelgräber von Ihren Erlebnissen berichten oder auf Tour F Spezial durch den „Mutter-Kind-Bunker“ Fichtestraße, in dem unsere Zeitzeugin Regina Schwenke als Kind die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs verbrachte.
Auch unsere Wanderung „Auf den Spuren der Friedhofsbahn“ finden Sie in dieser Rubrik.

Am 8. und 22. Mai bieten wir auch wieder den oberirdischen Stadtrundgang „Frühling in Berlin 1945“ an. Wie dramatisch vollzog sich die „Schlacht um Berlin“? Welche Bunkeranlagen liegen noch im Boden versteckt? Wo befand sich der letzte Flugplatz der Luftwaffe? Warum gab es für viele Berliner einen häufigen Wechsel zwischen Krieg und Frieden? Wohin flüchteten die Insassen des Führerbunkers? Für wen war das Kriegsende eine Niederlage oder die Befreiung? Was passiert, wenn plötzlich der Frieden ausbricht? Wie schafften es die Menschen, in einer Trümmerlandschaft zu überleben? Warum wurde die Stadt zur Drehscheibe einer europäischen Völkerwanderung?
Diesen und anderen Fragen geht die Sonderführung „Frühling in Berlin 45“ an Originalschauplätzen nach.

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Zur Rubrik „Sonderführungen“ gelangen Sie hier

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Öffentliche Tour O „Operationsbunker Teichstraße“ wieder am 5. Juni

Fuehrungen -- Tour O Titelbild

Von April bis einschl. Oktober bieten wir unsere Tour O „Operationsbunker Teichstraße“ jeweils am 1. Sonntag des Monats um 11, 12.30 und 14 Uhr als regelmäßige öffentliche Führung an. Sie zeigt den Operationsbunker (eine denkmalgeschützte Anlage aus des Zeit des Zweiten Weltkrieges) und das Gelände des ehemaligen Humboldt-Krankenhauses in Berlin-Reinickendorf.

Die nächsten Touren finden am Sonntag, den 5. Juni statt. Tickets sind ausschließlich über unseren Partner www.reservix.de erhältlich.

Weitere Informationen 

Alle Informationen zur Tour O finden Sie hier

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Neue Tour A – „Der AEG-Versuchstunnel“ ab Frühsommer

Fuehrungen -- Tour A Titelbild hoch

Lange Zeit lag er im „Dornröschenschlaf“, der AEG-Versuchstunnel: Ein ursprünglich fast 300 Meter langes, denkmalgeschütztes unterirdisches Bauwerk, welches einst das AEG-Gelände an der Gustav-Meyer-Allee mit dem zwischen der Ackers- und Hussitentraße verband. 1894/95 gebaut als unterirdische Verbindung zwischen den beiden Industriestandorten der AEG, aber auch als Versuchstunnel für unterirdische Bahnen, diente dieser „erste U-Bahn-Tunnel Kontinentaleuropas“ später dem betriebsinternen Transport von Arbeitern und Material. Dem Berliner Unterwelten e.V. ist es gelungen, das Bauwerk wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ab Frühsommer 2016 werden wir regelmäßig in einer spannenden Tour die Geschichte des Tunnels und des AEG-Geländes präsentieren. Weitere Informationen dazu demnächst auf unseren Internetseiten.

Weitere Informationen 

Informationen zum AEG-Versuchstunnel finden Sie hier

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Museum im Alten Wasserwerk – Sonderöffnungszeiten / Änderungen

Museum im Alten Wasserwerk -- Galerie

  • An folgenden Feiertagen ist das „Museum im Alten Wasserwerk“ in Friedrichshagen zusätzlich oder länger geöffnet:
    Himmelfahrt, Do. 5. Mai 2016 10–17 Uhr
    Pfingstmontag, 16. Mai 2016 10–16 Uhr
    Sonstige Öffnungszeiten bis Ende Oktober:
    freitags und samstags 10 – 17 Uhr, sonntags 10 – 16 Uhr
    An allen Öffnungstagen findet auch unserer Tour W „Wasser für Berlin“ statt. Tickets für diese Tour sind über unseren Partner www.reservix.de erhältlich. Teilnehmen können Personen ab 14 Jahren ohne Mobilitätseinschränkungen.
  • Am Sonntag, 19. Juni 2016 ist das Museum im Alten Wasserwerk Veranstaltungsort im Rahmen des Langen Tages der Stadtnatur. Die Tour W entfällt an diesem Tag.
    Das Museum kann an diesem Tag nur mit einem Ticket des Langen Tages der Stadtnatur besucht werden (26-Stunden-Ticket 7 €). Diese Tickets sind am Veranstaltungstag auch vor Ort erhältlich. Es gibt am 19.6. keine Einzeltickets nur für den Besuch des Museums. Die BerlinWelcomeCard und die Get2Card haben an diesem Tag dort keine Gültigkeit.
  • Am Sonntag, 26. Juni 2016 findet die Tour W aufgrund einer Veranstaltung nicht statt. Das Museum ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet, es kann jedoch bis ca. 14 Uhr zu Einschränkungen im Außenbereich kommen.
Weitere Informationen 

Weitere Informationen zum Museum im Alten Wasserwerk finden Sie hier

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Neues Großexponat und Rekonstruktion der Beleuchtung im „Kreiselraum“

Museum im Alten Wasserwerk -- Die Sammlung

Auf dem Außengelände des Museums im Alten Wasserwerk konnten wir als neues Großexponat die Abwasserhebeanlage eines Flachbunkers aufstellen.
In Berlin wurden im Zweiten Weltkrieg an die 400 eingeschossige Flachbunker errichtet, teilweise ebenerdig, teilweise aber auch halb oder völlig unter der Erdgleiche liegend erbaut. Alle Bunkeranlagen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« sind durch die Berliner Wasserbetriebe oder durch beauftragte Fachfirmen an das Wasser- und Abwassernetz angeschlossen worden. Bei Flachbunkern in Tiefenlage mussten die Abwässer mittels solcher Hebeanlagen auf das Niveau der vorhandenen Kanalisation hochgepumpt werden.
Das Exponat wurde im März 2016 durch den Berliner Unterwelten e.V. beim Abbruch des gartendenkmalgeschützten Flachbunkers Kurfürstenstraße 29a in Berlin-Lichterfelde geborgen.

Im so genannten Kreiselraum konnten die in den 1990er Jahren installierten Leuchtstoffröhren durch alte Industrielampen ersetzt und somit die historische Beleuchtung rekonstruiert werden. Der Raum zeigt nun wieder das historische Ambiente der 1920er Jahre und ist im Rahmen unserer Tour W – Wasser für Berlin zu besichtigen.

Weitere Informationen 

Alle Informationen zum Museum in Alten Wasserwerk finden Sie hier

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Neu in unserem Büchersortiment

Die Flaktürme Cover

Folgende Publikationen sind kürzlich in der Edition Berliner Unterwelten erschienen. Sie sind in unserem Verkaufspavillon am Gesundbrunnen und in unserem Online-Buchshop erhältlich.

Die Flaktürme – Berlin-Hamburg-Wien
Autor: Michael Foedrowitz
Der Historiker Michael Foedrowitz gilt mit seinen zahlreichen Publikationen als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des Bunkerbaus im Zweiten Weltkrieg. Im vorliegenden Text-Bildband widmet er sich ausführlich ganz speziellen Schutzbauten – den Flaktürmen. Nach jahrelangen Forschungen in deutschen, britischen, französischen, russischen und US-amerikanischen Archiven, unzähligen Zeitzeugeninterviews und archäologischen Grabungen des »Berliner Unterwelten e.V« stellt Michael Foedrowitz das bislang umfassendste Werk mit teilweise unveröffentlichten Materialien vor.
Auf 248 Seiten werden rund 449 Fotografien und Grafiken gezeigt und ausführlich über die Geschichte dieser monumentalen Bauwerke berichtet.
Erhältlich ab 4. Mai 2015
ISBN: 978-3-356-01889-9
Preis: 30 €

Tatort Jobcenter – Wenn der Kunde zum Täter wird
Autor: Jascha Wozniak
Angespuckt, beleidigt, bedroht, geschlagen. Es vergeht kein Tag, an dem die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Deutschland nicht in irgendeiner Art und Weise Opfer von gewalttätigen Übergriffen durch Kunden werden. Im September 2012 wurde eine Sachbearbeiterin in ihrem Büro im Jobcenter Neuss von einem Kunden brutal mit dem Messer ermordet, im Mai 2013 versuchte ein Kunde, seine Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Leipzig mit dem Hammer zu erschlagen, und im Dezember 2014 erstach ein Kunde einen Mitarbeiter des Jobcenters in Rothenburg ob der Tauber.
Dieses Buch zeigt auf, wie Konflikte in Jobcentern und in anderen öffentlichen Verwaltungen entstehen können, in welcher komfortablen Situation sich Gewalttäter im Jobcenter befinden und wie man sich adäquat vor dieser Gewalt schützen kann.
Als 2. Band in dieser Reihe befindet sich in Vorbereitung: Tatort Bus & Bahn – Wenn die Angst mitfährt.
Seitenzahl: 208
Abbildungen s/w: 55
ISBN: 978-3-943112-51-1
Preis: 14 €

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Alle Veröffentlichungen der Edition Berliner Unterwelten finden Sie hier

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Kuratorenvortrag zur Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ am 10. Mai in der URANIA

Mythos Germania -- Galerie

Pläne, Visionen, Wahn – Berlin als Neubauprojekt im „Dritten Reich“
Mit einem bebilderten Vortrag ist Gernot Schaulinski, Historiker und Kurator unsere Ausstellung “Mythos Germania – Vision und Verbrechen“, am 10. Mai um 17.30 Uhr in der URANIA Berlin zu Gast. Ort: Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin

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Weitere Informationen zur Urania finden Sie hier

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Nächster Newsletter

Unser nächster turnusmäßiger Newsletter erscheint im Juli 2016.

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Impressum

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E-Mail: info [at] berliner-unterwelten [dot] de

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