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Newsletter Januar 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über unsere aktuellen Veranstaltungen rund um den Berliner Untergrund, zu denen wir Sie natürlich wieder recht herzlich einladen möchten. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

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Sonderführung – Hochbunker Pallasstraße

Samstag, 14. Januar 2006

Am 14. Januar 2006 bietet der Berliner Unterwelten e.V. Sonderführungen durch die Hochbunkeranlage Pallasstraße in Berlin-Schöneberg an. Der Rohbau wurde 1944/45 von russischen Zwangsarbeitern errichtet und sollte der bombensicheren Unterbringung des Fernmeldeamtes aus der Winterfeldstraße dienen. Zur Zeit des Kalten Krieges wurde die Anlage aufwendig in Stand gesetzt und umgebaut. Im Ernstfall hätte die Zivilschutzanlage 4.700 Personen Schutz bieten können.

Termin 

Samstag, 14. Januar 2006, 14.00 und 16.00 Uhr

Dauer 

ca. 90 Minuten

Eintritt 

6 EUR (keine Ermäßigung)

Treffpunkt 

Pallasstraße 31 (vor dem Bunker), Berlin-Schöneberg

Hinweis 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Bis zum 12.01.2006 per E-Mail an buero [at] berliner-unterwelten [dot] de.

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Dokumentartheater – OST-Arbeiter

Theater Unter Welt(en)

Im Zweiten Weltkrieg mangelte es in der Deutschen Industrie an Arbeitskräften. Um die Rüstungsproduktion aufrecht zu erhalten und sogar bis 1944 weiter steigern zu können, wurden aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten fast sieben Millionen Menschen nach Deutschland zur Zwangsarbeit verschleppt. Am schlimmsten traf es dabei die sogenannten „OST-Arbeiter“, so die offizielle Bezeichnung der Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Unter unmenschlichen Bedingungen mußten sie jahrelang in Deutschland arbeiten. Viele von Ihnen waren Jugendliche und noch halbe Kinder.

Vorstellungen 

14. Jan. bis vorauss. 25. März 2006 jeden Samstag um 20 Uhr

Hinweis 

Am 28. Januar 2006 keine Vorstellung wegen eines Auftritts im Museum Mitte mit "Tänzerin hinter Stacheldraht", 20 Uhr

Ort 

Bunker A Blochplatz, Bad- / Ecke Hochstraße (nahe des Gesundbrunnen-Centers.)

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Diavortrag – Neue Reichskanzlei und Führerbunker

Legenden und Wirklichkeit

Kaum ein anderes Gebäude der NS-Zeit ist so von einem Gespinst an Lügen, Mythen und Verklärungen umgeben wie die Neue Reichskanzlei und der „Führerbunker“ in Berlin. Hitlers Wohn- und Arbeitsstätte war dazu auserkoren, den NS-Staat zu repräsentieren. Das Tempo der Bauarbeiten und die Pracht des Gebäudes sollten der Welt einen Eindruck von der „Leistungsfähigkeit und der kulturellen Überlegenheit Großdeutschlands“ geben. Der Entwurf stammt von Albert Speer, der in seinen Publikationen nach 1945 die Glorifizierung von Bauherr und Bauwerk fortsetzte. Im vorliegenden Buch werden die Hintergründe des dramatischen Baugeschehens vorgestellt und die angebliche Perfektion entlarvt. In einem gesonderten Kapitel wird auf den sogenannten „Führerbunker“ im Garten der Reichskanzlei eingegangen. Zahlreiches historisches Bildmaterial illustriert die Geschichte des Ortes, zugleich werden die Legenden darüber umfassend widerlegt.

Referenten 

Dietmar Arnold und Reiner Janick

Termin 

Mittwoch, 25. Januar 2006 um 15.30 Uhr

Eintritt 

5 EUR (ermäßigt 4,50 EUR) / URANIA-Mitglieder 3,50 EUR

Ort 

URANIA, An der Urania 1, 10785 Berlin

6351_Ausstellungseröffnu

Ausstellungseröffnung – Immer DA!

Trümmerfrauen und Aufbauhelfer 1945 – 2005

All überall Gedenken, doch wenig Gedanken…
an die Generation, die 1945 in Deutschland die Trümmer beseitigt hat. Zwar gab es 2005 kaum eine Gedenkfeier, die nicht mit einem Satz dieser Menschen gedacht hätte. Doch stets in der Rückschau, und damit quasi nicht mehr existent; lediglich Symbolfiguren einer zerstörten Welt. Hier und da auf Fotografien festgehalten: Frauen mit eigenartig geschlungenen Kopftüchern in Schutt und Asche stehend, Steine klopfend und schleppend; namenlos, gesichtslos.

Eröffnungsfeier 

Donnerstag, 26. Januar 2006 um 18.00 Uhr

Öffentliche Besichtigung 

ab Samstag, 28. Januar 2006 während der Langen Nacht der Museen, anschließend im Rahmen der Tour 1

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19. Lange Nacht der Museen

Samstag, 28. Januar 2006

Auch dieses Mal beteiligt sich der Berliner Unterwelten e.V. an der Langen Nacht der Museen. Zwischen 19.00 und 2.00 Uhr werden wir unseren Besuchern wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm bieten.

Vor 60 Jahren begann in Berlin der Wiederaufbau einer in großen Teilen fast völlig zerstörten Stadt. Mit der Sonderausstellung „Immer DA!“, die erstmals zur 19. Langen Nacht der Museen zu sehen ist, wollen wir an die Trümmernfrauen und Aufbauhelferinnen erinnern, die dafür sorgten, daß ein Neuanfang in Berlin überhaupt möglich wurde.

Termin 

Samstag, 28. Januar 2006 von 19.00 und 2.00 Uhr

Eintritt 

Die Karten der Langen Nacht der Museen gelten für das Berliner Unterwelten-Museum.

6357_Berliner_Unterwelten

Berliner Unterwelten auf Spanisch

Spanische Internetseiten online

Seit dem 10. Januar 2006 sind unsere spanischsprachigen Internetseiten online. Neben unseren regulären Führungen auf Deutsch, Englisch und Spanisch sowie Vereinsfaltblättern in diesen und weiteren Sprachen bieten wir Untergrundinteressierten aus dem In- und Ausland nun ein noch besseres Angebot. Besonderer Dank für die Übersetzungsarbeit gilt unserem Vereinsmitglied Silvia Brito Morales.