Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Newsletter informieren wir Sie über unsere aktuellen Veranstaltungen rund um den Berliner Untergrund, zu denen wir Sie natürlich wieder recht herzlich einladen möchten. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Filmpremiere des 1. Teils (1932–1938)
Diese einmalige Dokumentation ist der erste Teil eines dreigeteilten computeranimierten Filmes, der einen detaillierten Überblick über die Baumaßnahmen im Berliner Regierungsviertel in der Zeit zwischen 1932 und 1945 gibt.
Das Areal um den Wilhelmplatz war von 1871 bis 1945 das Berliner Regierungsviertel und das Symbol deutscher Macht. Durch die Auswirkungen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges wurde die Gegend bis zur Unkenntlichkeit verändert. Von den ca. 50 Gebäuden, die von 1938 bis 1945 am Wilhelmplatz und in der Voßstraße standen, sind bis heute nur drei erhalten geblieben.
Christoph Neubauer, steht im Anschluss für Fragen und Diskussion zur Verfügung
Mittwoch, 25. Mai 2005 sowie Donnerstag, 26. Mai 2005 jeweils um 19.00 Uhr
Voßstraße 33–35 (letztes erhalten gebliebenes historisches Gebäude Voßstraße), Berlin-Mitte
durch den Berliner Unterwelten e.V., mit einer Einführung von Dietmar Arnold
Ein französischer Zwangsarbeiter in Deutschland 1943–1945
Da wird in einem Berliner Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg der Personalausweis eines Franzosen aus Paris gefunden. Der Verein Berliner Unterwelten meldet es dem französischen Journalisten Jean-Paul Picaper. Die Suche führt unter anderem zu dem Franzosen Marcel Elola. Er war 21, als er im März 1943 in Paris von der französischen Polizei den Deutschen zur Zwangsarbeit übergeben wurde. Elola erzählt: Berlin im Krieg mit den Augen eines Pariser Spitzbuben – sozusagen aus der Froschperspektive. Zunächst in Oranienburg eingeliefert, hat er Glück: als gelernter Fleischer kommt er in einem privaten Betrieb in Berlin-Schöneberg unter.
Dienstag, 19. April 2005 um 19.00 Uhr (der Autor Dietmar Arnold ist anwesend)
Edition Berliner Unterwelten
3-9809641-3-2
10,– €
Alle Erscheinungen der Edition Berliner Unterwelten erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Vereins, am Büchertisch bei unseren samstäglichen Führungen und auf Bestellung über unsere Internetseite.
Neue Inhalte auf www.berliner-unterwelten.de
Der Boden unter unseren Füßen ist gespickt mit ungenutzten Verkehrsbauwerken. Berlin kann hier auf eine lange Tradition zurückblicken. Rund siebzig solcher Relikte vom kleinsten Tunnelstutzen bis zu fast kathedralenartigen Großbahnhöfen ohne Gleisanschluß sind im märkischen Sand zu finden. Zusammengenommen würde das für eine Strecke vom Alexanderplatz bis zur Gedächtniskirche und noch weiter etwas reichen. Die folgende Auswahl unvollendeter Tunnelprojekte erfaßt daher nur die wichtigsten und bedeutensten Bauvorleistungen und ungenutzten Tunnelanlagen. Sie dient vor allem dazu, einen Einblick in dieses spannende und äußerst umfangreiche Thema zu vermitteln.
Teilnahme des Berliner Unterwelten e.V.
Der Berliner Unterwelten e.V. beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an der „Langen Nacht der Wissenschaften“. In Zusammenarbeit mit der TU-Berlin und mit freundlicher Unterstützung der GSG-Hausverwaltung führen wir von 18.00 bis 23.30 Uhr interessierte Besucher halbstündlich durch den AEG-Versuchstunnel, den ältesten U-Bahntunnel Kontinental-Europas (Baujahr 1895).
Samstag, 11. Juni 2005, 18.00–23.30 Uhr
mit dem Ticket der "Lange Nacht der Wissenschaften 2005"
2. Hof des Gebäudes Ackerstraße 71–76, 13355 Berlin-Wedding
Im Rahmen der 2. Theaterwochen am Gesundbrunnen
Geschichte, zumal die der Kriege, wird meist als Geschichte der Männer erzählt. Die Helden sind die Soldaten und die Generäle, die Väter, Brüder und Söhne, die Widerstandskämpfer und die Politiker. Wer aber fragt die Frauen nach ihrer Kriegs-Geschichte? Haben Frauen ihre Männer und Söhne in den Krieg geschickt? Sie blieben zuhause, wie haben sie den Kriegs-Alltag erlebt.
noch bis 18. Juni, Fr. und Sa. um 20.00 Uhr
Berliner Unterwelten Museum, Brunnenstr. 108a – südl. Vorhalle des U-Bhf. Gesundbrunnen (Ausgang Richtung Humboldthain, Brunnenstraße)
Ein Statement in eigener Sache
Zum Abschluss dieses Newsletters möchten wir noch auf das unerfreuliche Thema „Spam“ (unerwünschte E-Mails) eingehen.
Es hat in der letzten Woche einen massiven Versand von E-Mail-Nachrichten mit gefälschtem Absender gegeben. Auch der Verein Berliner Unterwelten war davon betroffen. Typische Titel sind: „Ausländer bevorzugt“ oder „Deutsche werden künftig beim Arzt abgezockt“.
Die E-Mails enthalten zumeist nur die Aufforderung, auf einen Verweis zu klicken, um weiteres zu erfahren. Viele dieser Verweise zeigen auf NPD-Seiten, auch Spiegel-, taz- oder Heise-Artikel werden als angebliche Referenz angezogen.
Wenn eine solche E-Mail mit dem Absender des Vereins eingeht, die nicht den abonnierten Newsletter zum Inhalt hat: Bitte einfach ungelesen löschen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von derartigem Gedankengut und sind nicht die Urheber derartiger E-Mails.