Facebook Twitter RSS Login Sprachen
Schriftgröße
Kontrast

Schnellsuche

Instandsetzung Arbeit für überzeugte Optimisten...

Nach der Entdeckung im Frühjahr 2000 begann sich der Verein für die kleine, aber dafür gut erhaltene Luftschutz-Musteranlage zu interessieren. Bei der ersten Begehung durch Mitarbeiter der Hausverwaltung, der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedern des Vereins wurde allen Beteiligten schnell klar, welcher „Schatz“ hier wiederentdeckt wurde. Viel Überzeugungsarbeit mußte bei den Verantwortlichen nicht mehr geleistet werden, um die seit mehr als 30 Jahren ungenutzte Anlage in die Obhut des Vereins zu übergeben. Um die Anlage wieder in Stand zu setzen, mußte als erstes das Gerümpel der letzten 30 Jahre herausgeschafft werden. Hierbei erhielten wir Unterstützung durch die Polizei-Behörde. Wir durften auf dem dienststelleneigenen Schrottplatz sämtlichen anfallenden Schutt, Schrott, und altes Holz abladen.

Das Inventar des alten Schießstandes, der durch die vielen Bleigeschosse als Sondermüll eingestuft werden musste, wurde ebenfalls ordnungsgemäß durch die Behörde entsorgt. Dazu gehörten auch die acht Kubikmeter Sand, welche als Geschoßfang in die Anlage eingefahren wurden. Diesen Sand wieder rauszuschippen, war eine Arbeit für überzeugte Optimisten. Die beiden Treppen waren bei der ersten Besichtigung in einem so schlechten Zustand, daß sie eine regelrechte Gefahr darstellten. Die Eingänge wurden mit Hilfe einer durch die Behörde bezahlten Maurerfirma wieder instandgesetzt. Auch die Elektrik war durch die Luftfeuchtigkeit stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie wurde ebenfalls durch die Behörde erneuert. Leider passt die neu installierte Elektrik nicht mehr zu den alten Tunneln. Unsere Vereinselektriker müssen an dieser Stelle noch einmal Hand anlegen, um dieses Ungleichgewicht zu beseitigen und mit historischen Baumaterialien den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Autor: André Knorn, Stefan LehmannStand: 20.12.08 Seitenanfang