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Instandsetzung V Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten 2007/08

Auch zwischen 2007 und 2008 hat sich so einiges im OP-Bunker Teichstraße getan. Zuerst sind die Frischluft- und Abluftkanäle von ihren Verunreinigungen gereinigt und die Lüftungsaggregate abgeschmiert worden, sodass die Luftversorgung wieder einwandfrei funktioniert. Im OP-Vorbereitungsraum als auch im Operationssaal wurden schadhafte oder fehlende Wandfliesen mit historischen Materialien erneuert. Der Hauptzugang zum Bunker, vorher eine richtige Stolperfalle, hat neu angelegte Treppenstufen erhalten und die bröckelige Außenfassade ist neu verputzt worden. Ebenso wurde in der zweiten Schleuse der fehlende Wandputz ergänzt, die Wände nach Originalvorbild neu gestrichen und mit selbst nachleuchtenden Farbstreifen versehen.

Bereits im Mai 2007 konnte die vier Zentner schwere Luftschutz-Stahltür, die Jahrzehnte im Gang zum einstigen Krankenhaus stand, mit viel Schweiß und Kraftanstrengung wieder in ihre alten Scharniere eingehangen werden. Inzwischen ist der Bunker auch wieder an die Wasserversorgung angeschlossen und verfügt über funktionsfähige Toiletten, ebenfalls aus historischer Keramik. In diesem Zusammenhang wurden auch die Abwasserleitungen durchgespült.

Im Mai 2008 schließlich folgte eine umfangreiche Umräumaktion nicht benötigter Ausstattungsgegenstände und Baumaterialien zum Gesundbrunnen. Dadurch ist der bis dahin vollgestellte Lagerraum wieder frei geworden und konnte in seinen ursprünglichen Zustand als „Aufwachraum“ für frisch Operierte versetzt werden.

Im Dezember 2008 erfolgte die Anlieferung von zwei originalen Operationstischen, die nun im einstigen Operationssaal zu besichtigen sind. Beide Tische einschließlich Transport wurden von der Firma MAQUET GmbH & Co. KG aus Rastatt gesponsert. Die Bodenfliesen im OP-Saal wurden zudem mühsam mit Zementschleierentferner von Kalkablagerungen -Spuren des einstigen Wassereinbruchs- befreit.

Autor: Dietmar Arnold, Manfred WittStand: 22.04.09 Seitenanfang