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Informationstafel „Mythos und Geschichtszeugnis Führerbunker“

Am 8. Juni 2006 um 11.00 Uhr wurde der Öffentlichkeit am einstigen Originalschauplatz eine zweisprachige Informationstafel (dt./engl.) über den „Führerbunker“ übergeben. Sie soll den geschichtsinteressierten Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit geben, diesen bedeutenden, wenngleich auch mit einer negativen Historie belasteten Ort lokalisieren zu können. Durch eine Sichtbarmachung des Areals des ehemaligen „Führerbunkers“ soll einer Mythenbildung und einer nostalgischen Verklärung entgegengewirkt werden.
Zudem konnte so erstmals die Stelle gekennzeichnet werden, an der – auf Europa bezogen – der Zweite Weltkrieg mit seinen fast 60 Millionen Toten faktisch sein Ende fand. Mit Hitlers Selbstmord im Bunker am 30. April 1945 waren die deutschen Offiziere von ihrem Fahneneid entbunden. Zwei Tage später erfolgte die Kapitulation der „Reichshauptstadt“, eine Woche später die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, reagierten die in- und ausländischen Medien, darunter auch die großen internationalen Nachrichtenagenturen, sehr positiv auf dieses Vereinsengagement.

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Info 

Aufgestellt am: 8. Juni 2006
Standort: Ecke Gertrud-Kolmar-Straße / In den Ministergärten,
10117 Berlin