Die „Heimatkundliche Vereinigung Spandau (e.V.)“ bemüht sich seit 1954 um die regionalgeschichtlichen Belange des West-Berliner Stadtbezirks Spandau an der Havel. Zu ihren Aktivitäten gehören insbesondere Führungen durch normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Bereiche der Zitadelle, die unter verschiedenen Themenschwerpunkten wie: Militärgeschichte, Archäologie, Mittelalter und Judentum gestaltet werden. Vor einigen Jahren wurden auf dem Gelände der Zitadelle die ältesten, bis heute erhaltengebliebenen Grabsteine Berlins entdeckt, die von einem längst verschwundenen und vergessenen jüdischen Friedhof stammen und noch immer in der Zitadelle zu besichtigen sind. Auf dem Veranstaltungsprogramm der Vereinigung stehen in den wärmeren Monaten des Jahres Fahrradexkursionen durch die ehemalige Militär- und Garnisionsstadt Spandau bei Berlin. Zudem veröffentlicht der Verein in regelmäßigen Abständen Beiträge zur Spandauer Stadtgeschichte („den Spandauer Heimatbrief“), zuletzt beispielsweise eine umfangreiche Publikation von Manfred P. Schulze zum Fort Hahneberg in West-Staaken. Eine Fotogalerie über die Vereinsaktivitäten sowie Links zu wichtigen (nicht nur) Spandauer Behörden und Institutionen runden diese Seite ab.
Spandauer Stadtgeschichte
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