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Geschichtsspeicher Fichtebunker Gasometer, Bunker, Gefängnis und Senatsreserve

Sein Gas brachte im Kaiserreich das nächtliche Berlin zum Leuchten, ab 1941 diente er als Luftschutzanlage, im Kalten Krieg lagerten dort Nahrungsmittel für den Ernstfall – der Gasometer Fichtebunker ist ein faszinierender Geschichtsspeicher. Zahlreiche Wandlungen hat der Riesenbau über die Zeit erfahren. Was früher auch einmal Flüchtlingslager, Altenheim, Gefängnis und Obdachlosenasyl war, ist heute eine exklusive Wohnlage.

Rund 130 Jahre Berliner Stadtgeschichte lassen sich am Bauwerk ablesen. Seine unterschiedlichen Nutzungsformen zeugen von der aufstrebenden Metropole des 19. Jahrhunderts, dem Untergang der Reichshauptstadt, von Berlin als Brennpunkt des Ost-West-Konflikts. Eine stadtarchäologische Reise mit Zeitzeugen, Experten und Enthusiasten.

Die Broschüre wurde durch Studierende des „Center for Metropolitan Studies“ (CMS) der TU Berlin recherchiert, designed und erstellt. Durch das gemeinsame Forschungsprojekt mit dem Verein „Berliner Unterwelten e.V.“ im Sommersemester 2011 kann nun auf 120 Seiten mit insgesamt 53 Abbildungen und drei Übersichtsplänen die Geschichte des Gasometers kompakt nachgelesen werden.

Titelinfo 

Herausgeber: Dagmar Thorau & Gernot Schaulinski
Erschienen in: Edition Berliner Unterwelten (2011)
ISBN: 978-3-943112-10-8
Preis: 9,90 €, Broschüre 120 Seiten

Verfügbarkeit 

Die Broschüre ist am 10. November 2011 in der Edition Berliner Unterwelten erschienen.

Sie ist auf den Führungen im Fichtebunker (Fichtestraße 6 in Kreuzberg), in unserem Verkaufspavillon neben dem U-Bahnhof Gesundbrunnen (Brunnenstraße 105) täglich zwischen 10 und 16 Uhr und hier erhältlich.