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Zeitzeugenberichte der Schutzsuchenden

(Frau Sch.)
„Manchmal hatte man den Eindruck, dass der Bunker zusammenbricht, weil so furchtbar viele Menschen kamen, mit Leiterwagen auf denen sie ihr Hab und Gut hatten ...“

(Frau O.)
„Da war ein großer Eingang, da konnten auch die Autos rein, da kam auch der Krankenwagen rein, der mich nach der Entbindung abgeholt hat. Da war auch gleich der Fahrstuhl. Gleich am Fahrstuhl war auch das Zimmer, in dem ich entbunden habe.“

(Herr Ba.)
„Da sind an einem Sonntag zehn Bomben auf den Bunker gefallen. Er hat gewackelt wie ein Entenarsch. An den Treppen waren keine Treppengeländer, da sind die Leute die Treppe runtergeflogen.“

(Frau Lb.)
“... Im Bunker war kein Tageslicht, bei Alarm war ja auch alles zu. Die Räume, die ich betreten habe, waren lediglich mit Bänken ausgestattet. Es mögen da vielleicht 50 oder 70 Leute reingepasst haben.“

(Herr A.)
„Unsere Nachbarin hatte im Bunker einen Raum, das habe ich mir angesehen und ich war entsetzt. Nicht die Ausstattung, die verhältnismäßig minimal war, dieser Betonbau, der hat geschwitzt, ich fasste die Wände an und die waren feucht und glitschig.“

(Herr D.)
„Tausende von Zivilisten waren bis zur Kapitulation im Bunker. Sie wurden vom Militär durch einen Marketenderwagen versorgt.“