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comment_13029
31. Jan. 2015 - 17:35 Ramstein Rheinlandpfalz1363. Jochen Schwender

Danke nochmal für den tollen Einblick in die Berliner Unterwelten und den Rückblick in den Kalten Krieg, den wir mit unserer Gruppe am Mittwoch geniessen durften.
Ein verborgenes Stück Geschichte wurde sehr interessant näher gebracht ! Empfehlenswert!

comment_13026
25. Jan. 2015 - 14:20 Berlin Deutschland1362. Regina Schwenke

Ich habe den Kommentar von Herrn Prof. Dr. Zorn gelesen. Meine Familie war vom Frühjahr 1943 bis weit in den Herbst 1944 hier im Fichtebunker. Wir hatten die Kabine 238. Bis zum 16. März 1944 waren wir zu sechst in der Kabine. Als mein Bruder Michael am 16.3.1944 geboren wurde, konnten wir einige Tage nicht kommen (obwohl entschuldigt) und fanden dann unsere Kabine mit einer anderen Familie belegt. Wir haben dann zu 12 Personen in den 6 Betten geschlafen. Die Belüftung und auch Heizung reichte für alle aus. Ich habe auch erlebt, daß viele Menschen vor den Bombenangriffen hier Schutz suchten, aber keine Kabine hatten. Sie saßen und lagen in den Gängen und Treppenhäusern. Aber auch hier war ausreichend Luft vorhanden, wenn es auch durch die vielen Menschen, ihre Ausdünstungen, das Pinkeln und Sch.....in allen Ecken und Erbrechen fürchterlich stank. Aber das hatte ja nichts mit der Lüftung zu tun, sondern war durch die vielen Menschen verursacht.
Wir mußten von unserer Kabine 238 mehrere Gänge zur Toilette gehen, dabei mußten wir über viele Beine
steigen, denn in den engen Gängen saßen überall Menschen, teils mit ihren Koffern und Rücksäcken.
Gerade gestern, am 24. Januar, habe ich als Zeitzeugin eine Führung mit Jaqueline Schüler mitgemacht und konnte einer sehr, sehr netten Gruppe von den damaligen Ereignissen erzählen.
Meine Großfamilie war damals - we heute - dankbar, daß es diese Mutter+Kindbunker gab, denn unser Hauskeller war durch eine Luftmine schwer beschädigt und bot unseren keinen Schutz.
Der Weg von der Manitiusstraße 2 bis zur Fichtestraße war zwar für uns Kinder sehr weit, aber wir haben es überlebt. Mindestens 45. Fußweg mit zwei
Kinderwagen. Vergessen haben meine noch heute lebenden 5 Gechwister diese Zeit nie und meine Mutter, die mit 97 Jahren bei uns im Hause starb, hat bis zu ihrem Tod von der Zeit erzählt. So entstand schließlich auch mit ihrer Hilfe das Buch "Und es wird immer wieder Tag".
Mein Dank gilt allen Mitarbeitern und Freiwilligen der Berliner Unterwelten.
Regina Schwenke

comment_13025
21. Jan. 2015 - 13:53 Leverkusen Deutschland1361. Barbara Valdor

Am 19.1.2015 habe ich mit einer Freundin an der Tour 1 teilgenommen. Diese war hochinteressant und die zwei Stunden unter der Führung von Herrn Witt vergingen wie im Flug. Besonders schön war, dass Herr Witt auch persönliche Erinnerungen aus seiner Familie beisteuerte. Es ist großartig, was Ihr Verein leistet. Danke dafür!
Herzliche Grüße Barbara Valdor

comment_13023
19. Jan. 2015 - 14:44 Hildesheim Deutschland1360. Prof.Dr. Karl L. Zorn

Vor etwa 2 Monaten hatte ich Gelegenheit spontan an einer Besichtigung des Fichtebunkers teilzunehmen.
Ein Wiedersehen nach fast 70 Jahren ! Als Zeitzeugen haben meine Mutter, meine Schwestern und ich den Bunker im März, bzw April 1945 während eines Luftangriffs aufgesucht. In Erinnerung ist geblieben: Wir haben ebenerdig im Aussenring ( Flur ) vom Eingang links auf der Erde gesessen, dichtgedrängt mit anderen Menschen. Viele Menschen litten an Luftnot, eine Handbelüftung mit Schwengel und Taktpendel war im Flur an der Aussenwand vorhanden, wurde aber nicht bedient. Die elektrische Beleuchtung funktionierte.
Den interessierten Besuchern habe ich meine Erinnerung mitgeteilt , der Führungsleiter bestritt lauthals meine Ausführungen mit dem Hinweis, dass die Belüftungseinrichtungen bis zum Schluss ausreichend funktioniert haben. Das ist nicht richtig , in den letzte Tagen kam man ohne Bescheinigung in den Bunker, was zur Folge hatte, dass sich während eines Luftangriffes mehrere Tausend in den Fluren drängten und nach Luft schnappten.
Freundliche Grüße
Prof.Dr. Zorn
Antwort Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Zorn,

Danke für Ihren Hinweis. Wir sind immer interessiert, Kenntnisse über von uns betreute Bauten zu verfeinern. Bisher konnten wir durch die uns vorliegenden Zeitzeugen-Aussagen, Dokumenten, Plan-Unterlagen und bauliche Untersuchung bei der Restaurierung nur eine zentrale Belüftung nachweisen, die durch Stadtstrom oder den Schiffsdiesel im Fichtebunker gespeist wurde. Beim Volumen dieser Anlage wäre eine Handbelüftung baulich zudem untypisch.

Gern nehmen wir aber in den nächsten Tagen Kontakt mit Ihnen auf, um Näheres zu Ihren doch sehr konkreten Hinweisen zu erfahren. Wir schreiben Sie per Mail an und freuen uns darauf, Näheres zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen,
Sascha Keil
-Arbeitsgruppe Fichtebunker-

comment_13022
15. Jan. 2015 - 22:56 Berlin Deutschland1359. Marita Cheshmaritashvili

Wir hatten heute (15.01.2015 um 19:00 Uhr) eine Gruppenführung. Es war sehr interessant und wir alle haben die Geschichte der Berliner Unterwelt trotz schwieriges Thema gespannt zugehört. Ich bedanke mich bei unserem Führer Hr. Manfred Witt. :)

comment_13020
11. Jan. 2015 - 23:56 Hamburg Deutschland1358. Martina Parge

Wir haben heute (11.1.15 um 11:00 Uhr ) eine hochinteressante und sehr, sehr kompetent geführte Tour M gemeinsam mit unseren Kindern (11 und 15 Jahre) besucht. Diese Tour wurde uns von jemandem, der schon verschiedene Unterwelten-Touren besucht hat, als auch schon geeignet für Kinder/Jugendliche diesen Alters empfohlen. Das war für uns auch wirklich so. Sowohl mein Mann und ich als auch unsere Kinder haben 2 Stunden lang gespannt zugehört und sehr viel Interessantes über die Zeit der geteilten Stadt erfahren. Und unsere 11jährige Tochter hat für den Guide, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß, noch ein grosses Kompliment - das ich hiermit an ihn weitergeben möchte: "Wenn unsere Geschichtslehrerin so wäre wie dieser Führer, dann wäre Geschichtsunterricht ja richtig toll." Wir kommen bestimmt wieder. Macht weiter so!!!

comment_13015
02. Jan. 2015 - 18:16 1357. Ute

Hallo, wir waren im Sommer auf "Mauertour" in Berlin, eine Unterweltenführung sollte ein besonderes Highlight werden, nachdem diverse Reportagen im Fernsehen und dieser Internetauftritt neugierig gemacht hatten. Kurz nach Öffnung der Zentralkasse waren für diesen Tag fast alle Führungen ausgebucht, letztlich blieb uns nur die Bunkertour - sehr interessant und gut präsentiert. Aber eigentlich wollten wir etwas anderes...Unzufrieden waren wir über die beinahe schon unfreundliche Massenabfertigung an der Kasse (dort ist man dem Ansturm nicht gewachsen) und die fehlende Reservierungsmöglichkeit für Karten. Gerade wenn man einen Kurzurlaub plant - Schade!
Antwort Sehr geehrte Ute,
uns ist diese Problematik durchaus bewusst, und wir arbeiten an einer Verbesserung unseres Services. So bieten wir für unserer Tour F beispielsweise bereits in einem begrenzten Umfang einen Vorverkauf an.
Bei den Touren am Gesundbrunnen (Tour 1,2,3,M) ist es aus verschiedenen Gründen oft aber nicht langfristig möglich, unsere Kapazitäten zu planen, und damit ist es z.B. auch nicht möglich, die Menge verfügbarer Vorverkaufstickets festzulegen, was einen Vorverkauf generell unmöglich macht. Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist begrenzt, und wir wissen z.T. erst relativ kurzfristig, wieviele Gruppen wir auf einer Tour pro Startzeit anbieten können. Dass das Thema "Mauer" im Sommer 2014 aufgrund des bevorstehenden Jubiläums überdurchschnittlich nachgefragt sein würde, war uns seinerzeit natürlich auch klar. Da wo wir personell dazu in der Lage waren, haben wir daher das Angebot der Tour M auch aufgestockt und trotzdem war die Tour oft ausverkauft.
Aus Befragungen wissen wir, dass viele unsere Gäste Spontanbesucher sind. Wäre eine Reservierung zwingend, hätten diese Gäste in der Regel gar keine Chance, spontan auf einer Tour teilzunehmen. Wir haben uns daher entschlossen, auf den Touren 1, 2, 3 und M alle Gäste gleich zu behandeln. Wer früh erscheint, der hat die besten Chancen auf ein Ticket. Und dass an einem Tag mit starker Nachfrage auch mal eine Stunde nach Kassenbeginn Touren ausverkauft sind, ist bei einer eng begrenzten Kapazität nunmal leider nicht ausgeschlossen.
Wir planen aber für die Zukunft, auch auf diesen Touren zumindest ein begrenztes Kontingent im Vorverkauf anzubieten.
Zum Thema "Massenabfertigung"...Es gibt Tage mit extrem hohem Besucheraufkommen. Oft ist das nicht vorhersehbar, aber es ist auch kein Phänomen, das nur uns betrifft. Das ist auch in anderen Museen/Ausstellungen so. Und dann muß es an der Kasse schnell gehen, das ist letztlich im Interesse aller Besucher.

Mit freundlichen Grüßen,
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit / Veranstaltungen-

comment_13014
02. Jan. 2015 - 14:21 1356. Ben

Ausgezeichnete Tour 1 - beeindruckend vermittelt liebevoll präsentierte und ausgewählte Exponate dank des spürbaren Engagements des Vereins - wohlgemerkt nicht nur bezüglich der Bunker- und Schutzräume, sondern auch der anderweitigen unterirdischen Geschichte.

Darüber hinaus eine eindrücklich aber nicht aufdringlich vermittelte Botschaft über die Schrecken des Krieges - nicht zuletzt dank unserem ausgezeichneten Tourguide, Herrn Manfred Witt, welcher in einer beeindruckenden Mischung aus fundiertem Wissen und anekdotaler Erzählung herausstach!

Sehe der nächsten Tour mit Freuden entgegen!

comment_13013
02. Jan. 2015 - 11:24 1355. Lena

Vielen Dank für die tolle Tour M!Karsten hat uns wirklich begeistert und wenn wir wieder nach Berlin kommen,werden wir sicher wieder zu euch kommen!Macht weiter so,wir werden euch auf jeden Fall weiterempfehlen!

comment_13009
28. Dez. 2014 - 02:22 Hannover Deutschland1354. Chris

Liebes Team der Berliner Unterwelten,
ich habe heute Nachmittag die Tour 1 "Dunkle Welten" mitgemacht und bin noch immer tief beeindruckt...
Ich konnte die Ängste und das große Leid, dass die Menschen vor knapp 70 Jahren an diesem Ort durchlebten, direkt an meinem eigenen Körper fühlen - wirklich krass! Dieses eigene Beklemmungsgefühl war für mich sehr beängstigend, doch ich habe es bis zum Ende gefühlt...und es ist gut so.
Danke für Ihre tolle Führung heute und Ihren Beitrag gegen das Vergessen!!!

comment_13008
22. Dez. 2014 - 23:48 1353. gast

Hallo,
nach dem Lesen Ihrer Antwort war ich erstaunt und schaute mir ihre Seite nochmals an, und siehe da, tatsächlich sind nun alle Informationen genau an der Stelle, die Sie beschreiben.
Es freut mich, dass meine Kritik offensichtlich für Sie konstruktiv genug war, allerdings hätte ich mir einen offeneren Umgang von Ihrer Seite gewünscht. Für mich kam Ihre Einsicht leider zu spät, anderen wird sie vielleicht helfen.
Antwort Sehr geehrter "Gast",

die Informationen standen an den entsprechenden Stellen seit Wochen, teilweise sogar ganzjährig (unter den Touren z.B.). Das hat mit Ihrem Eintrag hier nichts zu tun. Lediglich auf der Startseite kann ein Artikel mal die Position wechseln, aber auch dort steht der entsprechende Artikel zum Weihnachtsprogramm jetzt seit mindestens zwei Wochen an derselben Stelle.
Es freut uns dennoch, dass Sie diesmal die Informationen gefunden haben, was Ihnen offensichtlich beim ersten Besuch unserer Seite nicht gelungen ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungen-

comment_13007
22. Dez. 2014 - 11:46 1352. gast

Wünschenswert wäre es, Wichtige Hinweise wie zB Betriebsurlaub NICHT am Ende der Seite nach allen Links zu platzieren, dann kann man sich eine Unnötige Anreise und arrogante Kommentare der Urlaubsvertretung vor Ort ersparen!
Antwort Guten Tag "Gast",
sprechen Sie von unseren Internetseiten?
Der Hinweis auf die führungsfreie Zeit und das abweichende Programm zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel findet sich auf unserer deutschen Startseite an zweiter Stelle (bei den Fremdsprachen sogar z.T. an erster Stelle) sowie auf den Seiten jeder einzelnen Führung unter "Termine", desweiteren haben wir auf der Webseite einen Kalender, der alle stattfindenden Führungen anzeigt. Auf unserer Facebookseite weisen wir ebenfalls auf die führungsfreie Zeit hin, ebenso wie auf Twitter, in unseren Prospekten und unter unserer Info-Telefonnummer. Was sollen wir Ihrer Meinung nach noch mehr tun? Für konstruktive Vorschläge sind wir stets offen.

Mit freunlichen Grüßen,
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit / Veranstaltungen-

comment_13005
15. Dez. 2014 - 12:26 Stuttgart 1351. Stefan

Ich habe an der Tour 1 an einem Sonntag (gestern) teilgenommen. Der Eintrittspreis von 10 Euro bzw 8 Euro für Behinderte geht in Ordnung. Auch die Aufbereitung der Bunker ist gut gelungen. Was mich geärgert hat ist der Umgangston der Führer: Dass Fotografierverbot herrscht ist ja okay und dass man keinen Fotoapparat und kein Handy mit hinein nimmt auch. Ich leide an einer neurologischsn Krankheit und kann nicht schreiben, daher bin ich auf ein Tablet-Pc angewiesen, zudem habe ich dauerhaft eine Blutdruckkontrolle umhängen. Dieser Umstand ist für jeden Mitmensch deutlich zu erkennen. Als ich mir während der Führung eine Notiz zu meiner Medikation und zum Blutdruck machen wollte, weil man Arzt dies verlangt, hat mich dieser Führer in völlig unangemessenem Ton dazu aufgefordert, dies zu lassen. Es geht jetzt auch nicht darum, die Details aufzuwärmen, sondern darum, dass etwas mehr Freundlichkeit durchaus kein Fehler wäre. Normalerweise spende ich an Weihnachten immer etwas für die Unterwelten e.V., aber ich glaube diesmal werde ich darauf verzichten. Schade, ein tolle Sache ruppig vorgetragen.
Antwort Sehr geehrter Stefan,
da Sie auf meine Nachfrage per Mail vom 15.12.2014 bisher nicht geantwortet haben, stelle ich diese hier ebenfalls ein:

Sehr geehrter Stefan,
wenn es tatsächlich so war, dass der Kollege hätte sehen müssen, dass Sie das Gerät offensichtlich nicht benutzen, um damit Fotos zu machen, kann ich mich nur für das unangemessene Verhalten entschuldigen.
Gerne möchte ich aber auch den entsprechenden Kollegen dazu befragen und ihn auf sein Fehlverhalten hinweisen.
Insofern sind die Details schon wichtig, vor allem die Frage, zu welcher Uhrzeit Sie gestern an der Führung teilgenommen haben.
Wir hatten gestern verschiedene Kollegen im Einsatz.
Mit freundlichen Grüßen,
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungen-

comment_13003
06. Dez. 2014 - 22:17 1350. Katja Zimmermann

Wir haben heute mit einer Kindergeburtstagsgruppe (9-Jähriger) die Tour F/K – „Mama, was ist ein Bunker?“ gemacht und waren allesamt begeistert. Die Kinder haben einen nachhaltigen Eindruck vom Aufenthalt im Fichtebunker bekommen. Interessante Einblicke anschaulich vermittelt. Geschichte zum Anfassen. Vielen Dank!

comment_13002
05. Dez. 2014 - 10:45 Berlin Deutschland1349. Andrea Koppelmann

Lieber Unterwelten-Verein,
unsere gestrige Tour M war nicht nur für mich sehr beeindruckend, sondern auch für die Mitarbeiter des Obdachlosenwohnhauses. Auch wenn ein Teil meiner Mitarbeiter den zweiten Teil nicht mehr gefunden hat, so hatten Sie doch sehr viel Spass bei der Führung.
Dank auch an die beiden Mitarbeiter, die die Tour sehr lebendig gestaltet haben.
Gruss

comment_13000
27. Nov. 2014 - 11:24 Berlin-Grünau Deutschland1348. Steinike, Dr. Klaus

Am 25. Nov. 2014 sendete RBB TV um 20.15 h im Rahmen „Geheimnisvolle Orte“ den Beitrag Volkspark Friedrichshain. In diesem Beitrag wurden die (aufwendigen) Vermessungsarbeiten des Vereines an den wieder befahrbar gemachten Bunkerräumen des Flakbunkers beschrieben. Die Vermessungsarbeiten und ihre Darstellung werden nur einen „toten“ Eindruck abbilden. Das „Leben“ können nur Zeitzeugen, die dabei waren, aus ihrem persönlichen Blickwinkel widergeben. Aus vielen Einzeldarstellungen ergibt sich dann ein an die Realität angenähertes Gesamtbild.
Vom September 1943 bis Januar 1944, also über 5 Monate, „bewohnte“ und verbrachte ich sicher die sehr unruhigen Bombennächte dieser Zeit mit Mutter und Bruder nachts mit einer anderen Teilfamilie (Mutter mit zwei Kindern) in einer der im 3. Bunkergeschoß befindlichen Schlafkabinen. Ab Februar 1944 standen die Kabinen nur noch für Frauen in kriegswichtigen Tätigkeiten zur Verfügung. Die „letzten“ Frauen mit Kindern wurden aus Berlin evakuiert.
Aus dieser Bunkerzeit stehen zeitnahe Aufzeichnungen/Erinnerungen zur Verfügung. Desgleichen aus der Zeit vom Februar 1945 bis Mitte Mai 1945, in der ich in Sichtweite des Flakbunkers als Ausgebomter lebte.
Wenn Interesse besteht, melden sie sich bitte gegebenenfalls leiten Sie bitte diesen Text zuständigkeitshalber weiter.
MfG
Dr. Klaus Steinike
2014-11-27
Antwort Sehr geehrter Herr Dr. Steinike,
vielen Dank für Ihren Gästebucheintrag.
Natürlich haben Sie Recht, dass Zeitzeugen eine wichtige Informationsquelle sind. Es kamen in dem Beitrag auch Zeitzeugen zu Wort. Jedoch ging es in der Dokumentation um den Volkspark Friedrichshain und seine Geschichte und nicht explizit nur um den Flakbunker. Es ist verständlich, dass dadurch nicht jeder Aspekt bis ins Detail beleuchtet werden kann.
Der Inhalt einer solchen Dokumentation obliegt dem Regisseur. Ihre Kritik wäre also eigentlich an diesen zu richten.

Wir als Berliner Unterwelten e.V. waren in diesem Fall nur einer der Protagonisten dieses TV-Beitrages, nämlich derjenige, der den Zugang schafft und die technischen Fragen beantwortet.
Für unsere Forschungszwecke wurde die Laservermessung durchgeführt und der Regisseur dachte wohl, dass das gut in den Beitrag passen würde.
Auf die übrigen Inhalte hatten wir keinen Einfluß.

Im Übrigen haben wir in den letzten 12 Jahren die Ruine des Flakturmes Humboldthain wieder begehbar gemacht (Friedrichshain war ja nur ein einmaliger Einstieg fürs Fernsehen). In Sachen Humboldthain haben wir mit unzähligen Zeitzeugen zusammengearbeitet, mit damals Schutzsuchenden Zivilisten, mit ehemaligen Flakhelfern und Flaksoldaten, mit Anwohnern, mit ehemaligen alliierten Besatzungssoldaten, usw. usw.
Sowohl unsere Führungen als auch unsere zahlreichen Publikationen und nicht zuletzt auch unsere Internetseiten zum Projekt „Flakturm Humboldthain“ wären ohne Zeitzeugen in der Tat eher „theoretisch“. Einen Eindruck können Sie sich hier verschaffen: http://berliner-unterwelten.de/flakturm-humboldthain.50.0.html
Natürlich haben wir auch Interesse an Ihren Aufzeichnungen. Wir werden Sie diesbezüglich kontaktieren.
Mit besten Grüßen aus dem Untergrund
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit / Veranstaltungen-

comment_12997
25. Nov. 2014 - 17:16 1347. Babette Ponndorf

Ein großes Dankeschön an Frau Schüler und ihre Kollegen, die meiner 4. Klasse aus dem Stadteil Wedding heute eine kindgerechte und interessante Taschenlampen-Führung zum Titel "Mama, was ist ein Bunker?" präsentierten. Mit ganz viel Geduld wurden sämtliche Anmerkungen der Kinder aufgenommen. Meine Schüler können nun Fragen zum Thema stellen, weil sie einen kleinen Einblick in eine Vergangenheit erhielten, die ich ihnen mit Worten nicht hätte beschreiben können... und sie denken über Zukünftiges nach...
Diese Führung ist sehr zu empfehlen.
Weiter so!

comment_12996
24. Nov. 2014 - 22:18 Frankfurt Deutschland1346. Elisabeth

Wir haben gestern Ihre Führung um 14:00 bei den zwei Herren mitgemacht. Es war ein absolutes Highlight unseres Berlin-Wochenendes! Wir danken Ihnen vielmals! Ich habe die Tour mit meiner Tochter (9 Jahre) gemacht. Obwohl meine Tochter noch so klein ist, hat es sie auch schwer beeindruckt und ich denke, sie hat ganz viel davon mitgenommen!

Wir haben Glück, dass es diesen Verein gibt und dass Sie diese Touren anbieten. Man fragt sich, warum es dafür eigentlich kein "staatliches" Museum gibt - denn es ist doch so ein wichtiges Thema!!?


Für mich aus beruflichen Gründen besonders interessant waren übrigens die Trockentoiletten!

Besonders gut hat mir übrigens auch gefallen, wie erklärt wurde, wie die Nazis die Bevölkerung schon vor dem Krieg auf diese Luftschutzmaßnahmen vorbereitet hat und das verharmlost hat (Beispiel Brettspiel). Das war mir so noch nicht klar geworden.


Der Führer der Tour hat mich viel Feingefühl viele verschiedene Themen angesprochen und sehr anschaulich erklärt. Dass unser zweiter Führer mit 5 Jahren das Kriegsende erlebt hat und die Ruinen von Berlin gesehen hat, fand ich auch krass! Es ist schon "so lange her" und eigentlich doch wieder nicht! Es gibt noch Zeitzeugen.


Nochmal ein großes Dankeschön und "weiter so"!

comment_12994
24. Nov. 2014 - 07:07 1345. Jan

Meine Frau und ich haben gestern an der Tour M (11:00h) teilgenommen. Diese Führung war sehr eindrucksvoll und interessant durch unseren Guide und seine Assistenten gestaltet. Für alle, die an lebhaften und nicht staubtrockenen geschichtlichen Hintergrundwissen über "Die Mauer" und Fluchtversuche /Tunnel etc. interessiert sind, ist die Tour absolut empfehlenswert. Durch die Anschaulichkeit sind besonders heranwachsende junge Menschen angesprochen um hier Geschichte zu erleben und zu fühlen.
Die Führung stellt eine sehr gute Ergänzung zu den vielen Berlinen Museen und Ausstellungen zu diesem Thema dar.
Wir werden mit Sicherheit bei unserm nächsten Berlinbesuch an einer weiteren Tour teilnehmen. Vielen Dank für dieses Erlebnis und weiterhin viel Erfiolg den "Berliner Unterwelten".

comment_12988
09. Nov. 2014 - 21:15 1344. Daniela

Vielen Dank für die tolle Führung gestern. Mein Mann und ich waren bei Tour 1 dabei und es war sehr interessant. Gerne empfehle ich eure Touren weiter. Macht weiter so :-)