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Berlin ist auf Sand gebaut

Über den Verein „Ein-Mann-Bunker“ weisen den Weg zum Vereinssitz im U-Bhf. Gesundbrunnen

Chronik Verleihung der „Silbernen Halbkugel“ am 13.11.2006 in Weimar

Chronik Die „Silberne Halbkugel“

Das Jahr 1237 gilt bis heute als offizielles Jahr der Stadtgründung, denn von der kleinen Doppelstadt an der Spree wird Cölln erstmals urkundlich erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung Berlins erfolgt im Jahre 1244. Allerdings haben Archäologen im Jahr 2008 einen Eichenbalken gefunden, der vermutlich bereits aus dem Jahr 1183 stammt. Somit wäre Berlin 54 Jahre älter als bisher angenommen. Die Ausgrabungen fanden am Petriplatz statt, einem der ältesten Orte Berlins.
Berlin entwickelte sich Ende des 12. Jahrhunderts aus den beiden kleinen Kaufmannssiedlungen Berlin und Cölln, gelegen zu beiden Seiten der Spree im heutigen Bezirk Mitte.
Und hier müssen wir uns eine wichtige Frage zur Stadtgründung Berlins stellen: Warum hat sich ausgerechnet in der „Märkischen Streusandbüchse“, die doch traditionell eigentlich eher eine Armenkammer gewesen ist, aus den eher unbedeutenden beiden kleinen Ansiedlungen die heutzutage – mit Abstand – größte deutsche Metropole entwickeln können. Noch erstaunlicher wird es, wenn man bedenkt, dass sich dieser Prozess eigentlich nur erklären lässt, wenn man nachvollzieht, wie der sandig-moorige Untergrund zunehmend für die Bebauung und dann für die großstädtischen Versorgungssysteme, ob nun die Kanalisation, die Gas-, Wasser- und Stromleitungen oder den öffentlichen Nahverkehr, nutzbar gemacht werden konnte.

Der Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert diese Zusammenhänge. 1997 ist er als ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gegründet worden. Es fanden sich Akademiker (Architekten, Historiker, Juristen, Kunsthistoriker, Ökonomen, Stadt- und Regionalplaner, Studenten aller Fachrichtungen) ein, aber auch Handwerker, Justizbeamte, Lehrer, Pensionäre, Polizisten, Rentner, Schüler und viele andere. Jeder von ihnen kann, darf und soll seine bzw. ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen, um diesem ambitionierten Projekt auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem Forschungsschwerpunkt des „Berliner Untergrundes“ ist der Verein offenkundig auf ein bis dahin noch weitgehend brachliegendes Terrain gestoßen. Das zeigt sich auch an der sehr guten Resonanz auf die durch Vereinsmitglieder geschriebenen Bücher, die zum Teil bereits in mehrfacher Auflage erschienen sind.

Für seine Verdienste im Denkmalschutz erhält der Verein am 13. November 2006 die „Silberne Halbkugel“. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird.

Im November 2012 feierte der Verein sein 15-jähriges Jubiläum

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Struktur des Vereins

Höchstes Entscheidungsgremium des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
In der Zeit zwischen den Versammlungen werden Entscheidungen vom auf vier Jahre gewählten Vorstand getroffen und dem Bereichssprecherrat (BSR) mitgeteilt. Dieses Vereinsgremium wird vom Vorstand in wichtige Entscheidungen mit einbezogen und führt eine beratende Funktion aus. Bei Bedarf hat der BSR laut Satzung ein Vetorecht gegen Vorstandsentscheidungen. Dem BSR gehören die Sprecher der Bereiche Forschung, Vertrieb, Inneres sowie Bauen & Technik an. Er koordiniert die Arbeit der Arbeitsgruppen (AGs) in ihren jeweiligen Bereichen sowie die Aktivitäten einzelner Vereinsmitglieder. Die Bereichssprecher werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt.

Vereinssitz ist die Luftschutzanlage im Südteil des U-Bahnhofs Gesundbrunnen(U 8), in der sich auch das Berliner Unterwelten-Museum befindet. Hier treffen wir uns regelmäßig zu Vorträgen eigener Experten, externer Referenten oder zu Filmbeiträgen.

Faltblatt „Informationen zum Verein“ zum Download  
Spenden 

Als gemeinnütziger Verein freuen wir uns über Spenden. Gern stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigungen aus, die Sie beim Finanzamt einreichen können. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an unsere Geschäftsstelle.

Bankverbindung (ausschließlich für Spenden):

KontoNr. 86 234 102
BLZ 100 100 10
Postbank Berlin
IBAN: DE88 1001 0010 0086 2341 02
BIC: PBNKDEFF