Mitten im Berliner Forst Düppel, am südwestlichen Stadtrand Berlins, befindet sich ein Gelände, das bis heute noch Spuren der Geschichte Berlins aufweist, vom Nationalsozialismus anfangen, über die Blockade und den Kalten Krieg bis hin zur Nutzung als Notkrankenhaus in Katastrophenfällen. Wer die Straße „Am Großen Wannsee“ entlang kommt, vorbei an der Liebermann-Villa und dem „Haus der Wannseekonferenz“ – die beide …mehr
Mit Hitlers Selbstmord im sogenannten „Führerbunker“ am 30. April 1945 fand – auf Europa bezogen – der Zweite Weltkrieg in Berlin faktisch sein Ende. Um den Schauplatz – die bekannteste und wohl auch berüchtigste Bunkeranlage Deutschlands – ranken sich jedoch bis heute die größten Legenden. Im Nachhinein wurde der „Führerbunker“ oft in Größe und Ausstattung verklärt und überinterpretiert. Dabei war …mehr
Zu einem der grössten Tiefbunker der Stadt zählte im Zweiten Weltkrieg die Schutzanlage unter dem Alexanderplatz. Sie wurde von 1941–43 im Auftrag der Deutschen Reichsbahn von der Firma Philipp Holzmann erbaut. Im Rahmen eines besonderen Programms sollten alle Berliner Bahnhöfe mit grossen Schutzanlagen ausgestattet werden, um vor allem Reisende zu den Hauptverkehrszeiten im Falle eines Angriffs schnell und bombensicher unterbringen …mehr
Es gibt in der Stadt nur noch sehr wenige Bunker, die bislang dem direkten Zugriff von Vandalen und privaten Schatzgräbern entzogen werden konnten. Dazu gehören die Musteranlage für Luftschutzstollen auf dem Gelände der Polizeidirektion 5 in der Friesenstraße (Kreuzberg), der Bunker auf dem Gelände der Polizeidirektion 1 in der Pankstraße (Wedding), der Luftschutzstollen auf dem Gelände der Landespolizeischule in der …mehr