Sein Gas brachte im Kaiserreich das nächtliche Berlin zum Leuchten, ab 1941 diente er als Luftschutzanlage, im Kalten Krieg lagerten dort Nahrungsmittel für den Ernstfall – der Gasometer Fichtebunker ist ein faszinierender Geschichtsspeicher. Zahlreiche Wandlungen hat der Riesenbau über die Zeit erfahren. Was früher auch einmal Flüchtlingslager, Altenheim, Gefängnis und Obdachlosenasyl war, ist heute eine exklusive Wohnlage. …mehr
Aus dem Klappentext:
Mit dem Mauerbau im August 1961 kam es auch zur Aufteilung des städtischen Schienennetzes in Berlin. Zwei U-Bahn-Linien und eine S-Bahn-Linie verkehrten fortan zwischen West-Berlin und West-Berlin unter Ost-Berlin hindurch. Die dortigen Bahnhöfe waren aber weder den Ost- noch den West-Berlinern zugänglich, sondern nur der Polizei, den Grenztruppen und der Staatssicherheit. In ihrem abgedunkelten Zustand wirkten …mehr
Rezension von Henry Gidom
Im Dezember 2012 erschien ein neues Sachbuch zu den Luftangriffen der Royal Air Force sowie der US Air Force auf Berlin im Zweiten Weltkrieg. Man könnte meinen, dass es zu diesem Thema unzählige Werke gäbe. Ausführlich beschäftigte sich aber nur Werner Girbig in seinem im Jahr 1970 erschienenen Buch »Im Anflug auf die Reichshauptstadt« hiermit …mehr
Rechtzeitig zur Enthüllung der Schautafel am originalen Standort des Führerbunkers in der Gertrud-Kolmar-Straße am 8. Juni 2006 ist dieses Buch des Berliner Zeithistorikers und Journalisten Sven Felix Kellerhoff in zweiter Auflage erschienen, in „einer zeitgemäßen und sehr ansprechend neu gestalteten Form“, wie der Autor in seinem Vorwort zur Neuauflage schreibt. Viel Neues an Wissen ist seit dem erstmaligen Erscheinen des …mehr
Kaum ein anderes Gebäude der NS-Zeit ist so von einem Gespinst an Lügen, Mythen und Verklärungen umgeben wie die Neue Reichskanzlei und der „Führerbunker“ in Berlin. Hitlers Wohn- und Arbeitsstätte war dazu ausersehen, den NS-Staat zu repräsentieren. Das Tempo der Bauarbeiten und die Pracht des Gebäudes sollten der Welt einen Eindruck von der „Leistungsfähigkeit und der kulturellen Überlegenheit Großdeutschlands“ geben …mehr
Sie ist geschichtsträchtig wie kaum eine andere Schienenstrecke in Deutschland: Die Nordsüd-S-Bahn, die zwischen Gesundbrunnen und Schöneberg durch die Berliner Innenstadt führt. Die Strecke verläuft größtenteils unterirdisch, früher – im geteilten Berlin – entlang der Nahtstelle zwischen Ost und West. Deshalb steckt Symbolkraft im Dunkel dieses S-Bahntunnels, in das der Autor Licht bringt. Er läßt die faszinierende Geschichte dieser Untergrundstrecke …mehr
Dreihundert Jahre pulsierte an der Schloßfreiheit, unmittelbar vor den Toren des königlichen Schlosses, reges Leben. Die Entscheidung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., seinem Großvater eben hier ein Denkmal zu setzen, veränderte den Ort grundlegend. Alle Häuser der Straßenzeile wurden abgerissen, das heftig umstrittene „Nationaldenkmal“ 1897 eingeweiht. Mit der Sprengung des Stadtschlosses und dem Abriß des Denkmals schien die Geschichte …mehr
Im September 1940 wurde auf persönlichen Befehl Hitlers mit der Planung von Flaktürmen begonnen, die – mit schweren Flakgeschützen bewaffnet – den Berliner Innenstadtbereich gegen Bombenangriffe schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 entstanden in Berlin drei Flakturmpaare, eines davon im Volkspark Humboldthain.
Die Bunker hoben sich mit Abmessungen von ca. 70 mal 70 Metern Seitenlänge und einer …mehr
Die Broschüre vermittelt anhand von Fotografien, Grafiken und Zitaten die Vorbereitungen auf einen möglichen atomaren Konflikt im Westteil Berlins, wo Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und neue Schutzanlagen errichtet wurden.
Die Zivilschutzanlage Blochplatz – ein im Kalten Krieg reaktivierter Schutzbau aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges – sollte im „Ernstfall“ 1.318 Personen für 10, maximal 48 Stunden Schutz bieten …mehr
Aus dem Klappentext:
Dieser Geschichtscomic erzählt aus der Perspektive eines Fluchthelfers vom Bau eines Fluchttunnels 1964 im geteilten Berlin: von den Vorbereitungen auf West-Berliner Seite, vom Graben des 145 Meter langen Tunnels nach Ost-Berlin, von der Tunnelöffnung und der glücklich verlaufenden Flucht am ersten Tag sowie von den dramatischen Ereignissen am zweiten Tag, die schwerwiegende Folgen haben sollten. …mehr