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Berlins kriminelle Vergangenheit Die „andere“ Unterwelt

Seminare -- Berlins kriminelle Vergangenheit

Das Seminar führt Sie in den „anderen“ Berliner Untergrund. Sie versetzen sich auf Nachkriegsschwarzmärkte im Bunker, rekonstruieren mit uns die illegalen Unternehmungen der DDR, erleben den Alltag vor Gericht und sehen hinter die scheinbar unüberwindlichen Mauern heutiger „Justizfestungen“. Außerdem erleben Sie die Unterwelt in Filmen, die Sie sicher noch nicht gesehen haben. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche in Berlins krimineller Vergangenheit.

Programmbeschreibung
Über fünf Tage jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr inklusive Pausen werden Sie sich mit der kriminellen Unterwelt Berlins beschäftigen. Die Vorträge, Ortsbesichtigungen und Diskussionen sind in jeweils zwei Vormittags- und zwei Nachmittagsblöcke zu 90 Minuten eingeteilt. Die Pausen geben Ihnen Gelegenheit das Gesehene und Gehörte zu verdauen, mit den Seminarteilnehmern in das Gespräch zukommen, beziehungsweise in ausreichender Zeit Ihr Mittagessen einzunehmen.

Bei Ihrer Anmeldung erhalten Sie ein ausführliches Seminarprogramm zugesandt, das vorbehaltlich letzter Änderungen ist. Am ersten Tag werden Sie bei der Begrüßung Ihren Veranstalter, den Berliner Unterwelten e.V., und das detaillierte Programm der Woche kennenlernen. Wegen der umfangreichen Koordination verschiedener Referenten und Ortstermine kann es vereinzelt zu Änderungen im Ablauf kommen, weswegen wir Ihnen Einzelheiten des Ablaufes und der Organisation für diese Woche endgültig erläutern. Die Bildvorträge unserer fachlich geschulten Referenten führen Sie in die politischen Hintergründe der letzten Kriegstage ein und bereiten Sie damit auf die Begehungen vor.

Bei einer Führung durch den Reichstag erleben Sie nicht nur dessen Geschichte an noch heute sichtbaren Spuren, sondern auch den „Van-der-Lubbe-Tunnel“ und erfahren mehr über den Reichstagsbrandprozess. In diesem Zusammenhang wird Ihnen auch die „spezielle“ Art des Strafvollzugs mit „Wilden KZ“ wie dem Columbiahaus oder der sogenannten Schutzhaft unter den Nationalsozialisten ab 1933 in einem Vortrag erläutert.

Nach der „politischen“ Seite der Strafverfolgung berichtet ein Kriminalhauptkommissar über seine Recherchen zu den polizeilichen Ermittlungen zur Zeit des Dritten Reiches. Anschaulich wird Ihnen die Verquickung von Polizeiarbeit und den zunehmenden rassistischen Unterstellung im Alltag am Mordfall an einer jüdischen Frau und ihrer halbjüdischen Tochter. Der Buchautor Sven Felix Kellerhoff wird Ihnen in der Berliner Mitte dagegen einige Einblicke in die vielfältigen Gründe und Abgründe der Attentäter geben, die manchmal mit einer Kugel die Welt zu verändern dachten.

Die Geschichte des Gefängniswesens und dem Mißbrauch der Inhaftierungen nach 1933 erfahren Sie bei einem Rundgang über das Gelände des ehemaligen Moabiter Zellengefängnisses mit seinem kleinen Beamtenfriedhof. Die „Polizeihistorische Sammlung“ zeigt die Arbeit der Polizisten anhand von Tatwaffen und interessanten Fundstücke unterschiedlicher Kriminalfälle. Darin spielen die „Tunnelgangster von Schlachtensee“, die Gebrüder Sass, ebenso eine Rolle, wie der Fall des Kaufhauserpressers „Dagobert“. Die Geschichten dieser anderen „Untergrund-Szene“ werden in mehreren Vorträgen oder Gesprächen am historischen Ort beleuchtet.

Bei einer Führung durch eine Polizeikaserne werden Sie über die dienstlichen Veränderungen im Laufe der Zeit informiert. Weiter geht es mit dem ehemaligen Polizeipräsidium der DDR, daß auf eine wechselvolle Geschichte von einem früheren Verwaltungsgebäude der Karstadt AG und später des Reichswirtschaftsministeriums zurücksehen kann. Abgerundet wird diese Geschichte der Polizeiarbeit mit dem Besuch des bekanntesten Berliner Amtsgerichtes. Hier, in Berlin-Tiergarten, erfahren Sie mehr über die Arbeit der Justiz und die Geschichte des Amtsgerichtes als Untersuchungsgefängnis.

Die Teilung Berlins ließ der „Unterwelt“ neue Möglichkeiten entstehen. Kurz nach der Festlegung der vier Sektoren bildeten sich neue Schwarzmärkte und boten Platz für illegale Schiebereien. Über die Grenze sollten Menschen ebenso wie Geld, Information oder wertvolle Rohstoffe geschleust werden. Das Fern- und S-Bahn-Netz, das auch in den westalliierten Sektoren von der Deutschen Reichsbahn unter Aufsicht der sowjetischen Alliierten betrieben wurde, stand dabei im Brennpunkt. Ein Westberliner Bahnmitarbeiter wird Ihnen über die Erfahrungen mit der Grenz- und Transportpolizei berichten.

Zur „anderen“ Unterwelt gehört ebenso der Umgang mit der Verfolgung und Aufklärung von Sachbeschädigung und der Hilfe für Opfer von Straftaten. Die Berliner Verkehrsbetriebe informieren uns in einem U-Bahnhof über die vorbeugende Maßnahmen und den teuren und aufwendigen Kampf gegen Vandalismus und Graffiti. Mitarbeiter des Hilfsvereins für Kriminalitätsopfer berichten über ihre Beratungen von Betroffenen und ihre Erfahrungen zur Verhütung von Straftaten. Ebenso wird Ihnen ein Kaufhausdetektiv von seiner Tätigkeit berichten.

Anmelden 

Melden Sie sich für dieses Seminar über das Anmeldeformular an.

Termin  

7. bis 11. Oktober 2013 (5 Tage) - AUSGEBUCHT

11. bis 15. November 2013 (5 Tage) - AUSGEBUCHT

Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen.

Teilnahmegebühr 

140,– €

Bildungsurlaub 

Inwieweit Sie bei Ihrem Arbeitgeber Anspruch auf Bildungsurlaub geltend machen können, entnehmen Sie bitte unseren Anerkennungen nach den Bildungsgesetzen der Länder.

Grundlegendes und Wissenswertes zum Thema erfahren Sie in der Rubrik Bildungsurlaub.

Stand: 27.02.13 Seitenanfang

Meinungen zu "Berlins kriminelle Vergangenheit"

comment_12318
25. Okt. 2012 - 10:02 24306 Plön Schleswig-Holstein1. Bernd Tesch

Mein erster Bildungsurlaub und ich bin total begeistert!!
Berlins kriminelle Vergangenheit 2012 war einfach gut und spannend gemacht. Das komplette Programm durchweg interessant gestaltet und immer wieder erwarteten wir neugierig auf das nächste Highlight!!

Danke dafür!

Das aber eine Gruppe von Teilnehmern das Seminar nur als Freizeit in Berlin zum Kartenspielen und Feiern benutzt, ist eigentlich nicht zu akzeptieren.
Zukünftig sollte auf Teilnehmer dieses bekannten Arbeitgebers im Sinne der wirklich am Programm interessierten Personen verzichtet werden. Zumindest solange das Seminar nicht ausgebucht ist! Schließlich ist der gewährte Bildungsurlaub ein ausgesprochen großes Entgegenkommen der Arbeitgeber und auch der Gesamtgesellschaft!!
Ich möchte gerne wieder kommen!

comment_12309
15. Okt. 2012 - 22:18 Eppstein Hessen2. Andreas Ewald

Niemand schafft es so perfekt eine Stadtführung und ein Bildungsseminar zu verbinden, denn die Kombination aus den Orten die Geschichte machten und den Menschen, die wirklich etwas dazu erzählen können ist einmalig.
Das Ganze ist dazu perfekt organisiert, so perfekt, dass selbst kleine Pannen nicht auffallen, oder das Ersatzprogramm den Kurs noch bereichert.
Schade dass es Kursteilnehmer gibt, die das nicht im Geringsten zu schätzen wissen.
Jürgen mach mit deinem Team so weiter, etwas besseres kann ich mir im Bereich Bildungsurlaub nicht vorstellen.

comment_3229
17. Okt. 2011 - 12:42 Bremen Deutschland3. Klaus

Berlins Kriminelle Vergangenheit - 5 Tage Seminar 10/2011
Die Zusammenstellung der Themen, insbesondere aber die Qualität der Referenten finde ich bemerkenswert. Sie zeugen von engagierter Vereinsarbeit hinter den Kulissen aber auch guter Vernetzung und Akzeptanz in der Stadt. Kompliment.

comment_2497
17. Okt. 2010 - 10:04 Müschenbach Rheinalnd-Pfalz4. Ralf Keilhauer

Hallo Jürgen,
wiedereinmal ein gelungenes Seminar, welches sehr informativ und lehrreich war. Es hat Spaß gemacht und ich möchte mich bei dir und deinem Team recht herzlich für das große Engagement bedanken. Mittlerweilen ist es meine 3.Teilnahme an einem Seminar der Berliner-Unterwelten gewesen und ich hoffe es kommen noch einige dazu.
Vielen Dank und weiter so !!!!!!

comment_516
16. Aug. 2005 - 11:00 5. Dr. Stein

Lieber Herr Bunkermüller!
Zum 4. Mal habe ich an einem Ihrer Seminare (Das krim.Berlin) teilgenommen und wieder viel Neues & Interessantes gelernt. Bes. gefreut hat mich die Foto-CD, für deren Erstellung ich Ihnen & allen Beteiligten danken möchte. Vielleicht läßt sich irgendwann dieser Service um die Aussendung von Vortragsprtokollen erweitern.
MfG H.J,Stein

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