Berlin – Als Geheimtipp entpuppt sich angesichts der Rekordtemperaturen in Berlin die Flucht in die Unterwelt. „Je heißer es ist, umso mehr finden den Weg zu uns“, sagte Sascha Keil vom Verein „Berliner Unterwelten“ am Montag dem dpa-Audio-Service. Der kühlste Ort im Angebot der unterirdischen Führungen ist derzeit der Fichtebunker in Kreuzberg, wo es ganzjährig nicht wärmer als acht bis zehn Grad Celsius wird. Der Grund: Die Mauern des riesigen Steingasometers, das im Zweiten Weltkrieg bis zu 7000 Menschen Unterschlupf bot, sind zwei Meter dick. Die obere Abschlussdecke misst stattliche drei Meter.
Im Fichtebunker (Tour F) als auch im Flakturm Humboldthain (Tour 2) haben wir den gesamten Sommer über maximale Höchsttemperaturen von etwa 10° Celsius. Zum Abkühlen sind diese beiden Orte bei heißen sommerlichen Temperaturen daher sehr geeignet.