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Lebensunwert Zerstörte Leben

Lebensunwert – zerstörte Leben

Die Selektion der Menschen, schon durch die Eugenik der vorvergangenen Jahrzehnte wissenschaftlich vorgedacht, wurde im Nationalsozialismus als politisches Instrument benutzt, um zunächst psychisch und physisch Kranke nach dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses in den Anstalten zu sterilisieren. Später wurde die Unfruchtbarmachung auf sozial „auffällige“, nicht systemkonforme und politisch andersdenkende Menschen ausgeweitet.

In der Ausstellung wird unter anderem gezeigt, wie durch das erste Rassegesetz des NS-Staates Menschen selektiert und stigmatisiert wurden und wie diese Geschehnisse bei den Betroffenen und ihren Familien nachwirken.

Ausstellungszeitraum 

15. September bis 9. Oktober 2008

Ort 

Ausstellungspavillon
Gertrud-Kolmar-Str. 14 / Hannah-Arendt-Straße
10117 Berlin-Mitte

Autor: Michael RichterStand: 05.08.09 Seitenanfang