Bis zu diesem Zeitpunkt sind durch die aktiven Vereinsmitglieder 3.986 Arbeitstunden für die Instandsetzung und Herrichtung der Vereinsanlagen zu Ausstellungs- und Führungszwecken geleistet worden.
Vereinsbegehung der Fernwärmetunnel der BEWAG unter dem Mierendorffplatz in Berlin-Charlottenburg.
Umfangreiche Erkundung und Erforschung des „Goebbels-Bunkers“ auf dem Areal des künftigen Holocaustmahnmals. Zeitgleich erfolgt die genaue Dokumentation des „Fahrer-Bunkers“ an der Ebertstraße durch Vereinsmitglieder.
Vereinsbegehung der Gruftgewölbe unter der Parochial-Kirche in Berlin-Mitte.
Vereinsbegehung der Tiefbunkeranlagen unter der Littenstraße und dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte.
Freilegung und Öffnung eines gesprengten Tiefbunkers an der Chausseestraße in Berlin-Mitte. Die Berliner Zeitung berichtet: „Mit der Spitzhacke in den Luftschutz-Bunker – 80 Mitglieder eines Vereins erforschen die Berliner Unterwelt“
Premiere des Theaterstücks „Priwjet 99“. Die Regisseurin Ingrid Hammer inszeniert zusammen mit der Theatergruppe „Tiefenenttrümmerung“ ein ungewöhnliches Stück, in dem die Zuschauer frei von Raum zu Raum gehen können. Die Grundlage für die Inszenierung bilden Tagebuchaufzeichnungen und Briefe aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Den historischen Texten stellt die Regisseurin die Erfahrungen der zweiten und dritten Nachkriegsgeneration gegenüber.
Ausstellungseröffnung zum Weltfriedenstag: „Die Nächte nach dem Tag“ von Gerald Ramm und Christoph Neubauer. Gezeigt werden neben den Bildern Neubauers, der sich emotional mit den Kriegsereignissen im April und Mai 1945 auseinandersetzt, Ausrüstungsgegenstände deutscher und sowjetischer Gefallener, die bei Umbettungsarbeiten freigelegt wurden. Ramm zeichnet dabei erschreckend akribisch das Schicksal von sechs russischen und sechs deutschen Soldaten nach.
Am Tag des offenen Denkmals bietet der Verein erstmals öffentliche Führungen in der Rohrpostzentrale Oranienburger Straße an. Dort sind noch bedeutsame Reste des Maschinenparks und der Verteilerzentrale im Keller des ehemaligen Haupttelegraphenamtes erhalten und werden in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation der Öffentlichkeit zu diesem Anlaß zugänglich gemacht. Mit Unterstützung der TU Berlin und der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG) führt der Verein das interessierte Publikum ebenfalls erstmalig durch den AEG-Tunnel, den ersten U-Bahntunnel Kontinentaleuropas an der Acker- und Voltastraße in Wedding (insgesamt kommen zu dieser Doppel-Veranstaltung rund 1.100 Besucher).
Vereinsbesichtigung der unterirdischen Anlagen des Berliner Olympia-Stadions.
Buchpräsentation „Neues aus dem Berliner Untergrund“ im Vereinsbunker. Vorgestellt werden die Bücher „Geheime Orte in Berlin – Ein ungewöhnlicher Wegweiser“ von Christoph Stollowsky, „Nord-Süd-Bahn – Vom Geistertunnel zur City-S-Bahn“ (überarbeitete Neuauflage) sowie „Dunkle Welten“ (4. erweiterte Auflage).
Eine Grabungsgruppe des Vereins öffnet nach zweitägiger Arbeit mit Genehmigung des Bezirksamts Wedding den 1947 von der französischen Besatzungsmacht gesprengten „Mutter-und-Kind-Bunker“ im Volkspark Humboldthain. (Die Berliner Morgenpost berichtet am 22. Juni 1998: „Vorstoß in die Bunkerwelt“).
Vereinsbesichtigung des Fort Hahneberg im Ortsteil Staaken, Berlin-Spandau.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Berlin-Offene Stadt" bietet der Verein erstmals regelmäßige Führungen durch die Bunkeranlagen im U-Bahnhof Gesundbrunnen an. Die Berliner Morgenpost berichtet am 6. Juni 1999: "Erfolg der 'Bunkerküsser' – Die Schaustelle führt erstmals in die Unterwelt".
Der Verein erhält die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt für Körperschaften.
Bergung und Transport von zwei „Einmann-Bunkern“ aus Berlin-Frohnau. Die Einmann-Bunker sollen auf der Brunnenstraße vor dem U-Bahneingang aufgestellt werden. Bis zur Erteilung einer Genehmigung dürfen sie beim Gartenbauamt Wedding zwischengelagert werden.
Vereinsbesichtigung des Hochbunkers an der Reinhardtstraße in Berlin-Mitte.
Mit schriftlicher Mitteilung des Landesdenkmalamtes wird der „Gesundbrunnen-Bunker“ unter Denkmalschutz gestellt.
Vereinsbesichtigung des „Geisterbahnhofs“ Oranienplatz und der Bunkeranlage Dresdener Straße (Berlin-Kreuzberg).
Vereinsinterne Besichtigung der Rohrpostanlagen im ehemaligen Haupttelegraphenamt (HTA) an der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte.
Vereinsbesichtigung des „Blinden Tunnels“ unter dem Westhafen-Kanal am U-Bahnhof Jungfernheide.
Der Verein hat über 70 Mitglieder.