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Vereins-Chronik – Das Jahr 1998 Die Aktivitäten seit 1997

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10. Dezember 1998

Der Verein stellt beim Landesdenkmalamt Berlin den Antrag, den „Gesundbrunnen-Bunker“ im Bereich des U-Bahnhofs unter Denkmalschutz zu stellen.

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24. November 1998

Vereinsbesichtigung der Fundamentgewölbe des einstigen Nationaldenkmals für Wilhelm I. an der Berliner Schlossfreiheit und des Lindentunnels.

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19. November 1998

Buchpräsentation „Bunkerwelten – Luftschutzbunker in Norddeutschland“ des Historikers Michael Foedrowitz im Bunker des Vereins.

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18. November 1998

Buchpremiere „Schloßfreiheit – Vor den Toren des Stadtschlosses“. Die Autoren Dietmar und Ingmar Arnold stellen ihr zweites Werk im Zentrum für Berlin-Studien (Ribbeck-Haus) vor, das die Geschichte des vergessenen Straßenzuges am Schlossplatzareal in Mitte sowie der 1992 wiederentdeckten Fundamentgewölbe des einstigen Nationaldenkmals Kaiser Wilhelm I. behandelt.

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14. bis 29 November 1998

Chronik

Ausstellung „Blockhaus“ des Londoner Architekturfotographen Peter Mackertich. Der Brite präsentiert seine fotografischen Arbeiten über die Bauwerke des Atlantikwalls – eine Ausstellungsübernahme aus dem Imperial War Museum in London. Die Berliner Abendschau berichtet (ca. 1.850 Besucher).

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Oktober und November 1998

„Der Untergrund im Spielfilm“. In Zusammenarbeit mit dem Kinoklub der Humboldt-Universität wird eine Filmreihe mit Werken gezeigt, die an unterirdischen Orten spielen oder den „Untergrund und die Unterwelt“ zum Hauptmotiv haben.

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3. Oktober 1998

Chronik

Die polnische Zeitung „Trybuna Opolska“ und das Polnische Fernsehen (Regionalstudio Kattowitz) berichten sehr positiv über die Aktivitäten einer Arbeitsgruppe des Vereins, die mehrere Monate lang den Brunnen des Schlosses zu Ottmachau rund 10 Meter tief ausschachten und von Unrat säubern. Ergebnis dieser Expedition: es gibt seitdem zwar wieder Wasser im Brunnen, die von den Teilnehmern vermuteten und erhofften Geheimgänge haben dabei allerdings nicht entdeckt werden können. Spaß gemacht hat das Graben trotzdem.

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26. September bis 18. Oktober 1998

Ausstellung „Underground ... Souterrain ... Untergrund“ im Gesundbrunnen-Bunker in Zusammenarbeit mit der BVG und dem Bezirksamt Wedding. Die Künstlerin Petra Dahmen reflektiert in ihren raumbezogenen Installationen sowie abstrakten und konkreten Gemälden die Lebensbedingungen von Menschen in Ballungsräumen. Sie setzt sich mit dem „Untergrund“ als Spiegel- und Gegenbild der „modernen“ Metropolen auseinander (ca. 1.700 Besucher).

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24. September 1998

Zweite Vereinsbesichtigung der unterirdischen Anlagen der ehemaligen Pfefferberg-Brauerei an der Schönhauser Allee.

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12. und 13. September 1998

Erstmals Führungen durch die Bunkeranlagen Blochplatz und Gesundbrunnen im Rahmen des Tag des offenen Denkmals (1.738 Besucher) mit freundlicher Unterstützung durch die BVG und das Bezirksamt Wedding.

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August und September 1998

Nachtfahrten mit dem U-Bahn-Cabrio durch das Berliner U-Bahnnetz, moderiert durch Dietmar Arnold.

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27. August 1998

Vereinsbesichtigung der Versorgungstunnel der „SAKA Sammelkanal und Service GmbH“ unter Marzahn.

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9. August 1998

Die New York Times berichtet über den Verein und seine Aktivitäten. Am 10. Juni erschien bereits ein Artikel in der Zeit, am 26. August folgte unter dem Titel „Eine Lobby für den Untergrund“ ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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27. Juni 1998

Vereinsbesichtigung der unterirdischen Schutz- und Kelleranlagen in der ehemaligen Zentrale der Staatssicherheit an der Normannenstraße (Lichtenberg).

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26. Juni 1998

Presseerklärung des Vereins zur geplanten Zuschüttung des Lindentunnels mit Einladung für eine öffentliche Besichtigung und Diskussion am 28. Juni 2003. Der Verein plädiert dafür, den Lindentunnel weiterhin kulturell zu nutzen.

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26. April 1998

Vereinsbesichtigung der umfangreichen Filtergewölbe und des Museums im Wasserwerk Friedrichshagen in Berlin-Köpenick.

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31. März 1998

Veranstaltung für Interessenten am Verein im Jugend- und Kulturzentrum „Pumpe“, einem ehemaligen Abwasserpumpwerk der Kanalisation an der Lützowstraße in Berlin-Tiergarten. Der Verein gewinnt dabei viele neue Mitglieder.

1474_17_Mrz_1998

17. März 1998

Erster Mitgliederrundbrief des Vereins erscheint. Der Verein hat bereits 40 Mitglieder.

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12. März 1998

Diskussion über die Bunker im Umfeld der alten und neuen Reichskanzlei unter dem Titel „Goebbels-Bunker – Weg damit?“ in der Akademie der Künste, an der Vertreter der beteiligten Senatsverwaltungen und Behörden teilnehmen. Die Veranstaltung findet große Resonanz in der regionalen als auch internationalen Presse. Der oberste Denkmalpfleger von Berlin, Helmut Engel, bezeichnet dabei die Vereinsmitglieder als „Bunkerküsser und Betonromantiker“, was von der Tagespresse stark kritisiert wird.

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11. März 1998

Vereinsführung durch die Gewölbe der ehemaligen Schultheiß-Brauerei an der Methfesselstraße in Berlin Kreuzberg.

1477_1_Mrz_1998

1. März 1998

Der Verein mietet von der BVG die einstige Schutzanlage unter dem Südausgang des U-Bahnhofs Gesundbrunnen für Ausstellungszwecke an und beginnt unmittelbar darauf mit den Instandsetzungs- und Sicherungsarbeiten.

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11. Februar 1998

Presseerklärung des Vereins: „Der Berliner Senat entsorgt unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit Relikte aus der NS-Zeit“. Der Verein fordert eine Diskussion über den geschichtlichen Wert der Bunker und einen Einblick in Gutachten und Vermessungen der Bauten, so der Tagesspiegel. Die Denkmalbehörde gerät in der Folge in die Kritik und beginnt nun endlich selbst mit einer eingehenden Dokumentation der Bodenfunde.

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24. Januar 1998

Erste öffentliche Vorstellung des Vereins unter dem Titel „Das unterirdische Berlin“ im Pallas-Bunker, Schöneberg, verbunden mit einer Führung durch die Anlage (ca. 700 Besucher).

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21. Januar 1998

Erste fachöffentliche Vorstellung und Diskussionsveranstaltung des Vereins in der Bunkeranlage Blochplatz (Wedding) unter dem Titel „Mythos Unterwelt – Perspektiven einer Ausstellung“.

Vereinsführung durch die unterirdische Bunkeranlage „Kurfürst“ (ehemals Oberkommando der Luftwaffe) auf dem Gelände der heutigen Henning von Treskow-Kaserne in Potsdam Wildpark-Werder.